Die Wirkung von Spirulina Algen

Mit Hilfe von einigen in vitro Studien, die mit Spirulina Algen durchgeführt wurden, konnten zeigen, dass durch die Spirulina Algen die Replikation von HIV in den Langerhanszellen, den mononuklearen Blutzellen und den menschlichen T-Lymphozyten unterbinden konnten.
Eine weitere, im Jahr 2008 veröffentlichte und durchgeführte, Studie verdeutlichte, dass Spirulina Algen Eigenschaften besitzen, die Eisenchelatierend sind. Dabei wurden humane Neuroblastomzellen mit giftigen Konzentrationen von Eisen versetzt und behandelt. Anschließend fand eine Behandlung mit Spirulina Algen statt, wodurch der oxidative Stress, welcher durch das Eisen induziert wurde, reduziert wurde.
An Tieren durchgeführte Studien haben nachweisen können, dass durch Spirulina Algen die Möglichkeit besteht, Schädigungen zu verhindern, die am Herzen im Laufe einer Chemotherapie durch Doxorubicin entstehen können. Dabei wird die Wirksamkeit des Doxorubicin in keinster Weise negativ beeinflusst. Zudem werden auch schwere Hirninfarkte durch die Spirulina Algen reduziert, sowie die verbesserte Wiedererlangung von Beweglichkeit gefördert, wenn ein Schlaganfall vorlag. Hier kann man sich über die weiteren Wirkungen von Spirulina informieren.

Bremst Spirulina den Abbau von Gedächtnisleistung?

Außerdem konnte bewiesen werden dass die Einnahme von Spirulina, dem Abbau von Gehirn- und Gedächtnisleistung entgegen wirkt, welcher altersbedingt auftritt. Eine Studie die bei Mäusen durchgeführt wurde und über ihren Metabolismus aufklären sollte, wies nach, dass Spirulina Algen sich so gut wie gar nicht auf den Metabolismus auswirken. Das ist nicht auf den der Mäuse sondern auch für den menschlichen Metabolsimus zu erwarten. An Ratten, welche an Diabetes litten, wurden ebenfalls Reaktionen auf die Spirulina Algen getestet. In der Regel profitierten die Ratten von dieser Einnahme, da sich ihr Lipidmetabolismus und Kohlenhydratmetabolsimus, welche auf Grund der exzessiven Konzentration an Fructose ausgelöst wurden, durch die Spirulina-Einnahme normalisierten.
Bei Studien, die an humanen Probanden durchgeführt wurden, wurden durch die Algen genauso beeindruckende Wirkungen demonstriert. Sowohl bei HIV-freien, als auch bei HIV-infizierten, unterernährten Kindern wurden Anämien korrigiert und das Körpergewicht gesteigert. Das ist auf die hervorragenden Nährstoffeigenschaften der Spirulina Algen zurückzuführen.

Spirulina kann auch vor allergischer Rhinitis schützen

Zudem scheint Spirulina effektiv zu sein, wenn es um die klinische Verbesserung von Keratose und Melanose auf Grund von Vergiftungen mit Arsen geht. Eine im Jahr 2005 durchgeführte und veröffentlichte Studie bewies, dass durch Spirulina ein gewisser Schutz vor einer allergischen Rhinitis besteht. Nur drei Jahre später gab es eine erneute Studie, die doppelblind und placebokontrolliert stattfand. In dieser wurden 150 Patienten mit Spirulina Algen versorgt, die unter einer allergischen Rhinitis litten. Das Ergebnis war, dass die Sekretion des pro-entzündlichen Interleukin-4 durch Spirulina deutlich reduziert wurde, um 32 Prozent um genau zu sein. Dadurch erfuhren die Patienten ein Reduktion ihrer Symptomatik,
Weiterhin konnte eine Reduktion von Entzündungen bei Arthritis gezeigt, wobei das sogenannte Sekret Interleukin-2 stimuliert wurde. Dieses hilft dabei, entzündliche Prozesse in den Griff zu bekommen. In ein und derselben Studie wurde nachgewiesen, dass nach einer vier monatigen Einnahme der Algen das HDL-zu-LDL-Verhältnis signifikant verbessert wurde. Demnach schein es sich bei Spirulina um ein bedeutsames Mittel mit antioxidativen Potential zu handeln. Immerhin zeigte schon nach 16 Wochen das Plasma der Patienten, dasss ein deutlich erhöhter Status an Antioxidans vorlag. Und sogar aus sportlicher Sicht weist Spirulina einen bestimmten Wert nach. Im Jahr 2006 wurde in einer Studie festgestellt, dass die sogenannte Kreatininkinase nach einer Betätigung sportlicher Art unter der Einnahme von Spirulina Algen deutlich herabgesetzt war. Das stellt einen wichtigen Indikator für einen verminderten Abbau von Muskeln dar.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.