Was tun gegen die graue Jahreszeit? Sport und gesunde Ernährungen gegen die Herbstdepression

Herbstdepression

Der Sommer ist wie jedes Jahr viel zu schnell vorüber gegangen und die ersten grauen Tage machen sich bemerkbar. Mit ihnen schleicht sich häufig auch eine Melancholie in die Gemüter der Menschen ein. Was aber kann man tun, wenn man ganz plötzlich zu nichts mehr Lust hat und die Trägheit einen überkommt? Gegen die berühmte Herbstdepression kann oft schon mit einem Besuch im Fitnessstudio oder durch Sportkurse Abhilfe geschaffen werden. Welche positiven Auswirkungen Sport in Kombination mit gesunder Ernährung auf die Psyche hat, soll im Folgenden erklärt werden.

Wie hilft Sport?

Wer regelmäßig Sport treibt, steigert langfristig sein Wohlbefinden und stabilisiert die Psyche. Körperliche Aktivität hat eine angstlösende und entspannende Wirkung. Dies konnte bereits in vielen wissenschaftlichen Langzeitstudien nachgewiesen werden. Wenn also die Herbstdepression versucht, die Gemüter anzugreifen, sollte man ihr keinesfalls nachgeben und sich zuhause verkriechen. Auch wenn es zunächst schwerfällt, empfiehlt es sich gerade an trägen und melancholischen Tagen, aktiv zu werden und nach draußen zu gehen. Egal, ob beim Laufen im Freien oder während des Trainings im Fitnessstudio - schon nach wenigen Minuten merkt man meist, wie der Sport sich positiv auf die Laune auswirkt und der Herbstblues allmählich verfliegt. Sport hat positive Auswirkungen auf die Botenstoffe im Gehirn, so dass man mit regelmäßigen Trainingseinheiten effektiv und langfristig dem Herbstblues vorbeugen kann.

Wie hilft gesunde Ernährung?

Während früher vorwiegend im Gehirn nach den Ursachen von Verstimmungen gesucht wurde, rückt heute mehr und mehr eine ganzheitliche Betrachtung der Lebensweise des Betroffenen in den Fokus. So wird nun auch verstärkt auf eine gesunde Ernährung geachtet, wenn es darum geht, klinische Depressionen und harmlosere Herbstverstimmungen in den Griff zu bekommen. In der Ayurvedischen Lehre wird bereits seit Jahrtausenden versucht, Emotionen durch Nahrungsmittel zu beeinflussen. Die wichtigen Omega-3-Fettsäuren beispielsweise, reichlich enthalten etwa in Seelachs und Hering, regen die "Neuverschaltung" der Nervenzellen im Gehirn an. Eine ähnliche Wirkung haben auch moderne Antidepressiva. Dass der Darm unmittelbar in Verbindung mit unserem Gehirn und unserer Stimmung steht, kann darauf zurückgeführt werden, dass der Steinzeitmensch nach einer anstrengenden Nahrungssuche mit Wohlgefühl und Zufriedenheit belohnt wurde.

Der Herbstdepression entgegenwirken

Wer regelmäßig Sport treibt und sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, sich hier und da auch mal etwas gönnt, dem kann eine Herbstdepression so schnell nichts mehr anhaben. Wichtig ist natürlich auch, auf ausreichend Schlaf und so wenig Stress wie möglich zu achten, um die Psyche und das Wohlbefinden während der grauen Tage stabil zu halten.

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