Straßenbeleuchtung in Südhessen

Es ist jedem bekannt, dass die Straßenbeleuchtung in Südhessen mehr als veraltet ist. Das allein wäre kein Problem, wenn die Straßenleuchten nicht so viel Strom verbrauchen würden. Die Investition in LED und andere stromsparende Leuchten ist längst überfällig. Doch gemessen mit anderen Regionen ist die Entscheidung der Hessischen Regierung als Vorreiterentscheidung an zusehen. Doch kann mit dem Umbau wirklich Geld gespart werden?

LEDs sind die Zukunft

In den letzten 30 Jahren wurden die Straßen mit speziellen Glühbirnen betrieben. Die Farbe ist in der Regel als Gelb-Trüb zu erkennen. Diese Lampen haben zwar den Vorteil, dass sie die Bürger nicht blende, dafür aber die Straße meist unzureichend ausleuchten. Ein Grund dafür, dass so viele Laternen an den Straßen verbaut sind. Mit neuen LEDs wird ebenfalls der Verkehr nicht geblendet und der Lichtkegel ist deutlich größer.

Weitere Sparmaßnahmen geplant

Es wird auch darüber nachgedacht, die Lampen in Südhessen und anderen Teilen zur Nachtzeit generell abzuschalten. Aus wirtschaftlicher Sicht macht dieser Vorschlag bedingt Sinn. Denn es wird zwangsläufig zu mehr Unfällen kommen. Die Stromeinsparung steht hier nicht nim Verhältnis zu möglichen Kollisionsschäden. In Berlin gab es ein Experiment, welches die Unfallneigung bei schlechter Sicht ( Dunkelheit) beweist.

Thema Lichtverschmutzung ernst nehmen

Doch es hat auch andere Gründe, warum Städte ihre Lichtquellen ausschalten wollen. Es wurde vor kurzem nachgewiesen, dass die Lichtverschmutzung durch Straßenlampen extrem gestiegen ist. Die gesundheitlichen Folgen für Natur und Stadtbewohner soll alarmierend sein. Daher müssen neue Leuchtmittel entwickelt werden, welche nicht derart gesundheitsschädigend sind.
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