Beamtenstand in wieder in der Kritik

Beamte genießen wohl in keinem Land der Welt einen guten Ruf. Das allein ist schon ein Problem an sich. Denn Vorurteile lassen sich so kaum beheben. Doch in einigen Fällen ist auch Kritik angebracht. Immer wieder wird behauptet, dass deutsche Beamte auf dem freien Arbeitsmarkt gnadenlos untergehen würden. Sie kennen die aktuellen Probleme, wie Geldnot , hohe Arbeitszeiten und ähnliches nicht. So allein stimmt das nicht. Wenn es um Arbeitszeiten geht, braucht man nur an die Polizei denken. 12 Stundenschichten sind hier der Alltag.

Belohnung von Minderleistern

Das Grundproblem bei Beamten ist, dass sie auch bei geringer Arbeitsleistung voll vergütet werden. Arbeitnehmer werden in Deutschland einfach gekündigt. Doch bei Beamten ist das nicht leicht bis unmöglich. Einmal den Status für Beamter auf Lebenszeit erreicht, ist ihm der Status nicht mehr wegzunehmen. Einher gehen auch Ansprüche auf sehr hohe Pensionen, wovon normale Arbeitnehmer nur träumen können. Daher stellt sich die Frage, ist das Bezahlungmodell der deutschen Beamten wirklich gerecht.

Der vorbildliche Beamte: Lehrer

Neben der Polizei und anderen Staatsorganen, ist keine Beruf so beamtenbekannt, wie der Stand der Lehrer. Doch auch hier gibt es enorme Unterschiede. Immer weniger Lehrer erhalten den Beamtenstatuts. In den Köpfen vieler Bürger, gibt es auch hier krazze und teils wahre Vorurteile. So wurde der Beruf nur ausgesucht, weil es so viel Frei und Ferien gibt. Doch engagierte Lehrer müssen auch zu Hause sehr viel nacharbeiten. Diese Arbeit in der Freizeit wird meist nicht bezahlt. Das Idealbild des Lehrers hat sich leider in den letzten Jahren deutlich zu negativen gerückt. Es gibt zu wenig Nachwuchskräfte. Der Krankenstände der jetzigen Belegschaft ist sehr hoch. Zudem ist die Bezahlung als eher schlecht zu bezeichnet. Arm ist eben doch nicht sexy.
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