Natürlich Kameradschaft

Wann? 15.05.2011 16:00 Uhr

Wo? Feuerwehrgerätehaus, Floriansweg 2, 64665 Alsbach DE
  Alsbach: Feuerwehrgerätehaus | In diesem Jahr konnte die Feuerwehr Alsbach die Tradition, sich und schließlich die Gemeinde Alsbach-Hähnlein im Rahmen der Veranstaltung „Natürlich Bergstraße“ zu präsentieren, leider nicht fortführen. Aufgrund einer Straßensperre in Zwingenberg entschied die Gemeinde Alsbach-Hähnlein, sich in diesem Jahr nicht an diesen Feierlichkeiten entlang der Bergstraße zu beteiligen. Dadurch war unsere Gemeinde völlig von den übrigen Bergstraßen-Gemeinden abgeschnitten; sämtliche Fahrradfahrer wurden in Jugenheim nach Bickenbach umgeleitet. Die Feuerwehr Alsbach konnte daher Ihre Stärke, die Feuerwehrfahrzeuge und die Einsatzgegenstände leider nicht vorstellen und die beliebte Veranstaltung „Tag der offenen Tür“ nicht durchführen. Vorschläge von Seiten der Feuerwehr, wie die Gemeinde in die Veranstaltung einbezogen werden könnte, wurden genannt, jedoch entschied sich die Gemeinde leider anders.

Die Kameradschaft sollte hierunter aber nicht leiden, so dass der Vereinsvorstand sich kurzerhand entschied, einen „Tag der Kameradschaft“, damit einen Familiennachmittag kurzfristig zu organisieren. Die Vereinsvorsitzende Bettina Götz organisierte mit einigen Vorstandskameraden, Kinder- und Erwachsenenspiele, Getränke, Grillgut und schließlich ein Spanferkel und lud alle Abteilungen sowie das DRK Ortsvereinigung Alsbach mit ihren Familien ein.

Der Rücklauf war enorm, ca. 100 Personen, Kinder nicht mitgerechnet, aus dem Verein, den Abteilungen der Alters- und Ehrenabteilung des Fanfarenzuges und schließlich der Jugendwehr zeigten Interesse, so dass ein schöner Familiennachmittag bereits vorhergesehen werden konnte. Besonders erfreut zeigte sich Bettina Götz, dass viele Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung mit ihren Ehefrauen kamen und Anekdoten als alten Zeiten erzählten. Auch junge Kameraden ließen es sich nicht nehmen, mitzufeiern, so dass wieder deutlich wurde, dass die Feuerwehr wirklich eine große Familie in fünf Generationen ist. Sogar Bärbel Hack, zufällig angereist aus Neuseeland, besuchte ihre alten Kameradinnen und Kameraden und berichtete von dem neuen Leben in Neuseeland.

Michael Götz und Klaus Rechel waren bereit, das Spanferkel bereits um 10:00 Uhr morgens zu würzen und zu grillen, da die Garzeit mindestens sieben Stunden beträgt. So war gewährleistet, dass die hungrigen Kameradinnen und Kameraden ab ca. 17:00 Uhr verköstigt werden konnten. Wer kein Spanferkel essen wollte, konnte auf Grillsteaks, Wüstchen und von einigen Kameradinnen und Kameraden gespendeten Salate zurückgreifen.

Frank Fornoff organisierte ein Kistenklettern am neu errichteten Übungsmast, viele Kinder aber auch jung gebliebene ältere Kameraden ließen es sich nicht nehmen, durch eine Leine gesichert auf den Mast zu klettern. Auch Fußballmannschaften fanden sich spontan.

Bettina Götz und Marco Hesser waren sich resümierend einig, dass die spontan geplante Veranstaltung ein voller Erfolg war und mit Sicherheit, zukünftig ähnliche Zusammenkünfte wieder organisiert werden. Denn derartige Feierlichkeiten sind zur Kameradschaftspflege besonders wichtig. Denn wer zusammen die Freizeit verbringen kann, kennt seinen/e Kameraden und Kameradin genau, so dass ein Einsatz gemeinsam erfolgreich gefahren werden kann.(mh)
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