Karten zum Muttertag selber basteln – Die schönsten Kartenideen

Einen Blumenstrauß holen wir vom Gärtner. Wollen wir Pralinen besorgen, dann greifen wir zu den teureren. Wenn es um Geschenke für die Mama zum Muttertag geht, dann greifen wir gern etwas tiefer in die Tasche oder wollen qualitativ hochwertige Dinge verschenken. Doch nicht immer ist der Geldbeutel ausreichend gefüllt, um all die tollen Dinge zu kaufen, die man der Mama gönnt und ihr gern zum Geschenk machen würde. Wer jetzt ein schlechtes Gewissen bekommt, der kann aufatmen: Viele Mütter freuen sich über Selbstgemachtes um Längen mehr, als über teure Geschenke aus dem Handel.

Unverwechselbare Karten, die es so ganz sicher nicht zu kaufen gibt, kann man mit wenigen Handgriffen einfach selbst gestalten. Darüber freut sich jede Mama am Muttertag, denn eine selbstgebastelte Karte kommt immer von Herzen. Zudem verschenkt man damit etwas absolut Individuelles.

Eine tolle Pop Up-Karte lässt Herzen höher schlagen

Um eine individuelle Pop Up-Karte für die Mama zu gestalten, benötigt man Geschenkpapier mit Motiven, Tonkarten und Papier, Bleistift und Lineal sowie Klebstoff und eine Schere. Das Geschenkpapier sollte je nach Wunsch ausgesucht werden: Egal ob Blumen, Buchstaben, Luftballons oder andere Motive, alles ist möglich, sofern ein Motiv klare Konturen aufweist. Zu Beginn kann man nach Herzenslust Motive für die Karte auswählen, sollte sich jedoch für zwei Bilder entscheiden und diese ausschneiden. Dann werden die Umrisse der Bilder auf Papier übertragen und sehr sparsam ausgeschnitten, sodass sich das Papier als Verstärkung hinter die Geschenkpapiermotive kleben lässt. Anschließend schneidet man aus Tonkarton eine 24 x 14 cm große Karte aus, falte diese in der Mitte und zieht entlang der senkrechten Mittellinie mit der Scherenspitze. Dadurch lässt sich die Karte im Nachhinein besser falten. Ist die Karte gefalten, dann legt man die zwei Motive an der Faltkante an und zeichnet zwei Streifen etwa in der Größe 1 x 3,5 cm auf, welche die Motive später verdecken würden. An diesen Streifen sollen die Motive später beweglich gemacht werden. Nun an den vorgezeichneten Linien entlang schneiden, die Querlinien allerdings aussparen. Wenn man nun die Karte aufklappt, können die eingeschnittenen Streifen nach Innen geklappt werden. Hier werden jetzt die Motive so angeklebt, dass es beim Öffnen der Karte den Anschein macht, als würden die Motive in 3D vorkommen. Auch die Außenseite der Klappkarte kann im Anschluss mit tollen Motiven zum Thema Muttertag beklebt werden.

Eine Herzkarte erfüllt auch Mamas Herz

Zu den wohl beliebtesten Motiven für eine Muttertagskarte gehört neben der Blume unbestritten das Herz. Denn damit kann mal all seine Liebe zeigen. Um die Herzform in eine selbstgebastelte Karte zu integrieren, muss man diese nicht einfach nur ausschneiden und auf eine Karte kleben, sondern kann die verrücktesten Ideen umsetzen. Wie wäre es etwa, wenn die ganze Karte in Herzform daherkommen würde?

Um eine Glückwunschkarte im Herzmotiv zu schaffen, benötigt man einen Bogen Tonkarton oder Motivkarton. Dieser wird quer hingelegt und dann jeweils die kurzen Seitenenden nach Innen gefalten, bis sie sich berühren. Hier kann man mit Messen vorgehen, will man eine symmetrisch sich öffnende Karte. Ansonsten sind der Kreativität hier keine Grenzen gesetzt. Bei diesem Faltvorgang sollte darauf geachtet werden, dass das Motiv sich außen befindet, die weiße Seite – die später als Karteninnenseite fungiert – innen liegt. Auf einem weißen Blatt Papier kann dann ein formschönes Herz vorgezeichnet werden. Anschließend knickt man es der Länge nach in der Mitte und zeichnet es auf den vorgefalteten Motivkarton. Dabei sollte sich der Knick des Herzmotivs unmittelbar auf der Linie befinden, wo die Karte später geöffnet oder geschlossen wird. Dann kann das Herz ausgeschnitten werden: Wichtig dabei ist, dass das Herz über die Faltnähte an der linken und rechten Seite des Motivkartons hinausgeht und dass man dort nicht schneidet. Dann nur so funktioniert der Klappmechanismus und eine Karte kann wie ein Tor geöffnet werden. Zum Schluss wird die Karteninnenseite nach Herzenslust mit eigenen Worten ausgestaltet. So gelingt in jedem Fall eine kleine Muttertagsüberraschung mit selbstgebastelter Karte.


Gerahmte Karten für das besondere Muttertagsgeschenk

Mit gerahmten Karten kann man stilbewussten Müttern eine Freude machen und dazu noch eigene Fotos gekonnt in Szene setzen. Denn nicht nur das Kartenäußere kann sich bei einer gerahmten Karte durchaus sehen lassen, auch das Innere einer Karte macht ordentlich etwas her. Zu Beginn sollte man sich eine einfache rechteckige Karte Falten – die Größe kann je nach Wunsch variieren. Wenn man die Faltlinie leicht mit der Schere einritzt, so lässt sich eine Karte einfacher falten. Ist eine Karte gefalten, dann kann auf der Deckseite ein Motiv der Wahl angezeichnet werden: ein einfacher Rahmen ist hier ebenso möglich, wie ein Herz, ein Luftballon, eine Blume oder anderes. Man sollte allerdings darauf achten, dass ein Motiv nicht allzu groß wird, da sonst eine Karte instabil werden kann. Ist das Motiv am besten in der Mitte des Deckblatts angezeichnet, so kann es ausgeschnitten werden, sodass das Motiv als Leerstelle erscheint. Im Anschluss sollte man den nun entstandenen Rahmen mit einem Bleistift dünn auf die Innenseite der Karte übertragen und ein Familienfoto so platzieren, dass durch den Rahmen das Highlight des Bildes bereits vor dem Öffnen der Karte ersichtlich ist. Dann kann die Karte von außen mit Dekopapier, Glitzerstiften oder Stempeln verziert werden, ins Karteninnere kann ein Spruch oder ein lieber Glückwunsch notiert werden.
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