Das große Zittern rund um das Rhein-Main Derby in Darmstadt
Es liegt etwas Besonderes in Luft – Derbyzeit bei Darmstadt gegen Wehen-Wiesbaden in der 3.Fußball-Liga. Obwohl es „nur“ das kleine ist, hat es dieses Derby in sich. Hier spielen mit dem Sechszehnten und Siebzehnten nicht nur die Tabellennachbarn gegeneinander, es ist auch ein Kick, der die Weichen stellt. Der Derbysieger setzt sich in Richtung unteres Mittelfeld ab und der Verlierer steckt endgültig im Abstiegskampf. Das Zittern um den Klassenerhalt ist dann täglich angesagt.
Dabei sieht es für die Lilien vor dem Derby etwas besser aus. Während die Taunussteiner seit dem 5.November auf einen Sieg warten, hat der SV98 vor zwei Wochen gegen das Spitzenteam aus Sandhausen klar und deutlich mit 4:1 gewonnen. Außerdem holte sich am Dienstag das Team von Trainer Runjaic, nach der unglücklichen Punktspiel-Niederlage in Bielefeld, wieder Selbstvertrauen. In einem Testspiel wurde Zweitligist Karlsruher SC klar mit 5:2 besiegt. Des Weiteren ist es für den Wehener-Trainer Lettieri auch ein ganz besonderes Spiel, denn vor fünf Jahren war er der Darmstädter Coach und jetzt zittert er vor einer weiteren Niederlage.
Somit ist alles angerichtet für ein richtiges Derby, zumal die Taunussteiner eine Revanche für das Hinspiel wollen. Am 16.August siegten, bei sommerlichen 24 Grad die Lilien in der Landeshauptstadt mit 1:0. Daran wollen die Darmstädter, trotz sibirischer Kälte anknüpfen und bisher steht einem „heißen“ Spiel auch nichts im Wege. Es sei denn der Rasen im Stadion am Böllenfalltor wird kurzfristig für unbespielbar erklärt. Allen Besuchern wird deshalb empfohlen, sich noch einmal auf der Homepage der Lilien (SV98.de) zu informieren, um nicht umsonst zu zittern.

