37:26-Erfolg im Spitzenspiel: Rot-Weisse Löwen setzen Ausrufezeichen beim Verfolger

Nach dem Sieg gegen den TSV Pfungstadt ließen sich die Rot-Weissen von ihren mitgereisten Fans feiern
Mit einem völlig verdienten 37:26-Auswärtserfolg kehrte die Erste Mannschaft der SG Rot-Weiss Babenhausen am Sonntag aus Pfungstadt zurück. Der TSV konnte lediglich im ersten Durchgang das Tempo der SG mithalten (12:15), bevor der Löwen-Express ins Rollen kam.

Babenhausen patzte gleich im ersten Angriff und fing sich sofort den ersten Konter der Hausherren durch Tim Rinschen ein. Ein Weckruf für die Rot-Weissen, die durch viel Bewegung in Abwehr und Angriff dem Gastgeber seine Grenzen aufzeigte. Über 2:1, 7:3 und 9:5 verschafften sich die Spieler um Kapitän Hollnack ein erstes Polster. Einziger Wermutstropfen waren insgesamt drei ausgelassene Strafwürfe, die den TSV wieder auf Tuchfühlung brachten. Beim 9:9 kam die SG fulminant zurück und erzielte innerhalb von gut zwei Minuten drei Treffer in Serie. Diesen Drei-Tore-Vorsprung (15:12) nahmen die Rot-Weissen mit in die Halbzeit.

Hellwach kam der Klassenprimus vom Pausentee zurück. Binnen sechseinhalb Minuten sorgten die Schulz-Schützlinge für eine Vorentscheidung, als man durch schnelle Kontertore die Fehler der Gastgeber eiskalt bestrafte und auf 21:14 davon zog. TSV-Coach Ubiparib sah sich zu einer Auszeit gezwungen, um den Lauf des Gästeteams zu unterbrechen. Doch auch eine offensive Deckungsvariante brachte Pfungstadt keinen nachhaltigen Erfolg. Mit dem 25:16 durch Daniel Toscano in der 42. Minute wurden dann auch die letzten Zweifel beseitigt. Den Schlusspunkt der Galavorstellung setzte Marc Geißler mit einem weiteren Konter zum 37:26-Endstand. Ein auch in der Höhe verdienter Erfolg, der von vielen mitgereisten Löwenfans bejubelt wurde.

Sichtlich zufrieden stellte Trainer Oliver Schulz fest, dass das heute ein richtig guter Tag war: "Was soll ich sagen, wenn man beim Verfolger mit elf Toren gewinnt, wissend, dass das Hinspiel doch bitter für uns gelaufen ist. Es war perfekt, wie sich heute jeder Einzelne den Herausforderungen Draskovic, Damm oder Rinschen, um nur einige Hochkaräter aus dem Pfungstädter Kader zu nennen, gestellt hat. Wir werden aber jetzt nachlegen müssen. Denn unsere kommenden Gegner stecken mitten im Abstiegskampf und werden auch gegen uns alles abrufen. Roßdorf ist schon immer besonders motiviert. Ich wünsche mir, dass wir im Endspurt noch mal so richtig von den Rängen gepusht werden."

Es spielten: Goder und Hildebrand; Geist (1), Brandt (3), Horikawa (1), Grimm (8), Kirchherr (3), Hollnack (8), Geißler (3), Sillari, Toscano (4), Rodrigues da Silva (1), Ratley (4), Lehmberg (1)
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