Babenhäuser Rot-Weisse Handball Löwen I geben sich auch im Derby keine Blöße

Die Erste Mannschaft der SG Rot-Weiss Babenhausen gestaltete auch das letzte Auswärtsspiel im benachbarten Rodgau erfolgreich und siegte knapp, jedoch völlig verdient bei der HSG Nieder-Roden II mit 31:30. Der Sieg im Nachbarschaftsduell war der neunte Sieg in Folge.

Die Ausgangslage und der Spielverlauf waren nahezu identisch zum Auftritt in Egelsbach vergangene Woche. Der "große" Druck ist weg und dennoch wollte sich die Schulz Sieben, die bereits nach 40 Sekunden auf Rückraumshooter Peter Grimm verletzungsbedingt verzichten musste, für die bittere Hinspielniederlage revanchieren. Die Drittligareserve der HSG Rodgau Nieder-Roden wollte sich hingegen im letzten Heimspiel von ihrem Publikum mit einem Sieg verabschieden.

Aus dieser Konstellation entwickelte sich ein temporeiches aber jederzeit faires Scheibenschießen, das die Löwen mit Fortune und großer Moral für sich entscheiden konnten. Wie bereits eine Woche zuvor lag man zehn Minuten vor Schluss mit vier Treffern hinten (22:26). Mit großem Engagement setzten sich die Rot-Weissen erfolgreich zur Wehr, was Trainer Olli Schulz zufrieden stellte: "Ein Derby zu gewinnen ist immer schön. Noch schöner ist es ein Derby zu gewinnen das man durchaus auch verlieren kann. Wir haben in der Woche eigentlich ordentlich trainiert, trotz der nachlassenden Anspannung. Hier her zu fahren und abzuschenken, hätte eine ganze Trainingswoche und den heutigen Abend zur Zeitverschwendung werden lassen. Daher bin ich sehr stolz, trotz vieler Fehler, dass die Jungs sich heute so vehement gewehrt haben, jeder Verantwortung übernahm und wir zwei Punkte eingefahren haben. Das ist nicht selbstverständlich und ich ziehe vor dieser Einstellung den Hut. Auch unseren Edelfans wieder ein großes Dankeschön. Jetzt freuen wir uns mit allen Löwen einen wahnsinnig guten Saisonabschluss nächsten Samstag zu feiern. Dass wir am letzten Spieltag den starken "Vize" aus Hanau begrüßen dürfen, rundet sicherlich auch sportlich nochmal diese Hammersaison ab", so Olli Schulz abschließend.

Es spielten: Goder und Hildebrand; Brandt (6), Geist (2), Horikawa (1), Grimm, Kirchherr (3), Hollnack (10), Geißler, Sillari (1), Toscano (4/3), Rodrigues da Silva (1), Ratley (1), Lehmberg (2)
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