Babenhäuser Rot-Weisse Löwen I lassen Roßdorf keine Chance

Die Mannschaft bedankt sich nach dem gewonnenen Spiel beim Publikum für die große Unterstützung die man ihr zukommen ließ
Mit dem 18. Saisonsieg grüßt die erste Mannschaft der SG Rot-Weiss Babenhausen weiter vom Platz an der Sonne. Sechzig intensive Minuten zwischen dem Klassenprimus und der vom Abstieg bedrohten SKG Roßdorf endeten 33:25 (15:9).

Ohne die beruflich verhinderten Marc Geißler und Markus Kirchherr löste die Schulz-Truppe die Anfangsminuten optimal (8:2). Nur aufgrund einiger leichter Fehler konnten die Gäste bis auf 7:8 verkürzen. Das war es dann aber auch schon auf SKG-Seite. Die aus früheren Tagen bekannte aggressive und intensive Roßdörfer Spielart ließen die Gäste gänzlich vermissen. Die Rot-Weissen hingegen spulten ihr Programm routiniert ab und ließen sich dabei auch nicht von der blauen Karte gegen Martin Geist aus dem Konzept bringen. Zur Halbzeit waren die Verhältnisse mit dem 15:9 für das Heimteam wieder zurecht gerückt.

In Durchgang zwei hätte sich Roßdorf nicht beschweren können, wenn die Niederlage um zehn Tore höher ausgefallen wäre, jedoch war die Chancenwertung der Löwen alles andere als prächtig. Immer wieder scheiterten die SG-Spieler an Gäste-Keeper Dennis Stelzer, der mit Abwehrchef Oliver Bickert zu überzeugen wusste. Am deutlichen Löwen-Sieg konnten die beiden allen jedoch nichts ändern.

Steigerunspotenzial sah SG-Coach Schulz nach der Partie: "Stelzer im Tor hat Roßdorf halbwegs im Spiel gehalten. Wir haben definitiv zu viel vorm gegnerischen Tor liegen lassen. Das war schade. Hinten hat mir das gut gefallen, aber mit der Chancenverwertung kann ich wie gesagt nicht zufrieden sein. Trotzdem Kompliment an meine Jungs, die immer die passende Antworten parat hatten. Nach dem spielfreien Wochenende richtet sich dann unser Fokus auf Reinheim, wo uns hoffentlich wieder viele Fans begleiten."

Während Babenhausen beste Aussichten auf den Aufstieg hat, wird es für Roßdorf immer enger. Die nächste Partie gegen den TV Glattbach bezeichnete der eine oder andere Roßdorf-Fan bereits als Schicksalsspiel.

Es spielten: Hildebrand und Goder; Geist, Brandt (5), Horrikawa (4), Grimm (4), Hollnack (5), Sillari, Toscano (10), Rodrigues (3/1), Schlett, Ratley (1), Wallner (1), Lehmberg
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