Erfolgreiches Heimspieldebüt: Löwen I der SG Rot-Weiss Babenhausen bezwingen Hünfeld mit 26.25

Am Sonntagabend holte sich die Oberligavertretung der SG Rot-Weiss Babenhausen im Duell der Aufsteiger gegen den Hünfelder SV mit einem 26:25 (14:12) ihren ersten Saisonsieg. Dabei mussten die Rot-Weissen zunächst die erste Hiobsbotschaft der Saison unter der Woche verkraften: Cristiano da Silva muss sich in der kommenden Woche einer Arthroskopie im Knie unterziehen und kann vorerst nicht mitwirken.

Die Anfangsviertelstunde war geprägt von reichlich Nervosität in beiden Lagern. Schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass das Spiel des HSV in den Händen von Regisseur Felix Kircher (10 Tore) liegen wird und dass mit Christian Krätzig an diesem Tag eine überaus zuverlässige Kraft das Gehäuse der Osthessen hütet.

Den Gastgebern gelang dennoch der bessere Start und die Mannen um Simon Brandt legten ein 3:1 vor. Doch wie über die gesamten 60 Minuten gab sich Hünfeld unbeeindruckt und konterte zum 3:4. Bereits beim Stande von 5:5 in der 12. Minute sah sich SG-Coach Oliver Schulz gezwungen, die grüne Karte zu legen. Über 7:5, 11:8 und 14:9 fanden die Löwen zurück in die Spur. Doch statt sich mit 15:10 in die Halbzeit zu verabschieden, brachte man Hünfeld durch einfachste Fehler zurück ins Spiel. Beim 14:12 tauschten beide Teams die Seiten. Die Gäste wirkten nun wacher und glichen prompt zum 14:14 aus.
Ab diesem Zeitpunkt gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Beim 19:20 in der 47. Minuten hatten die Gäste plötzlich Oberwasser. Dem Ausgleich des eingewechselten Daniel Toscano folgte eine Auszeit der Hausherren, die wieder etwas Struktur ins Spiel der SG brachte. Angetrieben vom eigenen Publikum und zwei blitzsauberen Toren von Marc Ratley und Stefan Hollnack war wieder Leben in der Bude. Beim 25:22 war die Partie eigentlich entschieden doch die Gäste erwiesen sich als überaus zähe Widersacher und verkürzten erneut auf 25:24. Zu mehr reichte es aus Sicht der Gäste nicht mehr.
"Mein Dank gilt zunächst einmal unseren Zuschauern, die uns phantastisch unterstützt haben! Ich bin zufrieden mit dem Spiel meiner Jungs, bin aber wahnsinnig traurig, dass wir uns heute nicht oder zu selten belohnt haben“, so Oliver Schulz nach der Partie und fügt an „Wir hätten durchaus auch 32, 33 oder 34 Treffer erzielen können. In den Phasen, in denen wir uns zu sicher fühlten, haben wir sehr inkonsequent und unkonzentriert agiert und Hünfeld hat das bestraft. Trotzdem haben wir beide Punkte gegen einen kampfstarken Gegner hier behalten und das lässt uns mit einem guten Gefühl nach Vellmar fahren, wo wir befreit aufspielen können, wenngleich wir um die Schwere der Aufgabe wissen."

Es spielten: Goder und Hildebrand; Drews, Brandt (1), Horikawa, Kirchherr, Hollnack (7), Raschke (1), Toscano (3/1), Lehmberg (3), Mann (5), Ratley (2), Eisenhuth (3/3), Mehrphal (1),
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