SG Rot-Weiss Babenhausens A-Jugend geht gegen Tabellenführer unter

18:30-Klatsche mit katastrophaler zweiten Halbzeit

Einen rabenschwarzen Tag erwischte die A-Jugend der SG Rot-Weiss Babenhausen beim Tabellenführer der Oberliga Hessen. Gegen die JSG Niederhofheim/Sulzbach setzte ein deftige 18:30-Niederlage (12:15). Dabei hatte es in den ersten 25 Minuten der Partie noch gut ausgesehen.
Bis zum 6:3 lief noch alles nach Plan für die Löwen ehe sich vor allem im Abschluss Schwächen einstellten. „Wir haben unsere Angriffe zwar gut herausgespielt, aber nicht erfolgreich verwertet. Selbst mit freien Würfen sind wir gescheitert", monierte Trainer Cem Adanir. In den folgenden Minuten folgten Höhen und Tiefen. Den 5:0-Lauf der JSG zum 8:6 beantworteten die Rot-Weissen zunächst ihrerseits mit einem Zwischenspurt zum 10:9. Die Führung brachte jedoch keineswegs Sicherheit. Die weiterhin mäßige Wurfausbeute und Inkonsequenz in der Abwehr bescherte dem Heimteam eine neuerliche Führung zum Spielstand 13:10. In den verbleibenden Minuten machte sich immer mehr die körperlichen Vorteile der Gastgeber bemerkbar. Niederhofheim/Sulzbach verteidigte geschickt seine Drei-Tore-Führung ehe beim 15:12 die Seiten gewechselt wurden.
Durchgang zwei sollte den mitgereisten SG-Fans großes Durchhaltevermögen abverlangen. „Das war vor allem in der zweiten Halbzeit eine katastrophale Vorstellung“, fasste Trainer Cem Adanir zusammen. „Gerade weil uns heute im Rückraum die Alternativen gefehlt haben, wollten wir diszipliniert spielen. Es gab klare Vorgaben, die wir einfach nicht umgesetzt haben“, ärgerte sich der SG-Coach. Spätestens mit dem 14:21 war die Partie gegen den Meisterschaftsfavoriten gelaufen, der in den verbleibenden Minuten fast nach Belieben traf und völlig verdient mit 30:18 siegte.
Für den nächsten Samstag heißt es nun Wunden lecken und noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Im letzten Spiel des Jahres treffen die Junglöwen dann auf die HSG Pohlheim, die im Hinspiel beim 26:25 knapp die Nase vorne hatte. Will man sich auf Babenhäuser Seite revanchieren, muss eine gewaltige Leistungssteigerung her. Anwurf ist um 16 Uhr in der Willy-Willand-Halle.
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