Verletzungspech stoppt Junglöwen der C-Jugend der SG Rot-Weiss Babenhausen im Viertelfinale

Beim 13. Internationalen Nidda-Fraport-Cup 2014 traten die Junglöwen der C-Jugend von der SG Rot-Weiss Babenhausen an, einem Turnier an dem sich insgesamt ca. 1.500 jugendliche Sportler aus 112 Teams beteiligten und das zu den teilnahmengrößten hessischen Jugendhandballturnieren zählt. Dieses wurde von der SG 1877 Nied ausgetragen, und fand an drei Tagen in acht Großsporthallen in Frankfurt statt. Am Sonntag trat die männliche C-Jugend der SG in der Carl von Weinberg-Schulsporthalle, Olympiastützpunkt-Partnerschule, in Frankfurt-Goldstein an. In der ersten Gruppenphase trafen sie zum Auftakt auf die Heimmannschaft der HSG Goldstein/Schwanheim, ebenso Bezirksoberligist (Bezirk Frankfurt/Wiesbaden). Es wurde für die Junglöwen ein gelungener Turnierauftakt, und wie sich zeigen sollte auch ein richtungsweisender für den weiteren Turnierverlauf. Die Mannschaft der Rot-Weissen, durch Urlaub und Verletzungen dezimiert, und mit nur nur neun Spielern angereist, zeigte von Beginn an welches Potential in ihr steckt. Durch schnellen Tempohandball und gelungene Spielkombinationen setzte sie sich problemlos mit 18:2 Toren in der 15 Minuten dauernden Spielzeit durch.
Im zweiten Spiel der Gruppenphase hieß der Gegner HSG Wettenberg, aktueller Tabellenzweiter der Oberliga Mitte. Nach einem ausgeglichenem Beginn (3:3) konnten Oumar, Max und Joshi mit einem 3:0 Lauf vorentscheidend auf 6:3 erhöhen. Wettenberg schaffte es nicht mehr die Partie zu kippen, und über die Zwischenstände von 7:4 und 9:6 setzten die Junglöwen nach dem 10:8 Anschlusstreffer zu einem furiosen Schlussspurt an und gewannen das das Spiel mit 14:8 Toren. Die Zwischenrunde war erreicht, und alle Spieler strahlten mit den Trainern, den mitgereisten Eltern und Freunden um die Wette.
In der Zwischenrunde traf das Team von Trainer Jan Willand auf die Auswahlmannschaft Rheinhessen und den SF Budenheim. Nach hektischem Spielbeginn, verbunden mit einigen Fehlwürfen auf beiden Seiten, fanden die Rot-Weissen gegen die Rheinhessenauswahl rechtzeitig wieder in die Spur zurück, und kamen über 3:1 und 5:3 zum überraschenden, aber an diesem Tag verdienten 7:3 Sieg. Wer hätte das vorher gedacht! Durch den Budenheimer Sieg gegen die Auswahl war somit das Viertelfinalticket bereits gebucht, und beim Spiel gegen Budenheim ging es nur noch um die Frage wer als erster bzw. zweiter weiterkommt. Leider lagen die Junglöwen schnell zurück, und als Max nach einem unglücklichen Zusammenprall verletzt ausschied, schwanden die Hoffnungen auf einen Sieg. Leider musste kurze Zeit später auch Andi verletzt vom Feld. Es dauerte eine Weile, bis das restliche Team, das ab diesem Zeitpunkt ja ohne Wechselspieler auskommen musste, seinen Spielrhythmus wieder fand. Nach dem deutlichen Rückstand von 1:7 war es deshalb ein kleiner Trost, dass die zweite Spielhälfte mit einem ausgeglichenem 6:6 gestaltet werden konnte. Mit 7:13 unterlag man dem Rheinhessenligisten aus Budenheim.
Im Viertelfinale trafen die Jungs auf die Mannschaft des TV Dudenhofen. Leider konnten Max und Andi nicht mehr eingesetzt werden, und so kämpfte das Team ohne Auswechselspieler aufopfernd bis zum Schluss. Letztlich mussten sich aber die Junglöwen mit 3:8 dem Pfalzligisten geschlagen geben. Alles in allem war es ein hervorragender Auftritt der jungen Mannschaft mit einem leider etwas unglücklichem Ausgang.

Auf dem Foto: Leon, Giona, Julian, Max, Andi, Philipp, Joshua, Luca, Oumar, Trainer Jan Willand.
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