Angehörige kommen zur Stolpersteinverlegung

Seeheim-Jugenheim: Jugenheim | SEEHEIM-JUGENHEIM. „Wider das Vergessen - Ständige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus“, diesen Geschichtsauftrag hat sich die Gemeinde gegeben. Als Teil der Gedenkkultur lässt sie „Stolpersteine“ verlegen. Am 21.November (Donnerstag) ist die zweite Verlegung in der
Gemeinde geplant. Insgesamt elf Steine sollen in Jugenheim in der Ludwigstraße 15 – 19 sowie in der Hauptstraße 24 und 48 in den Gehweg eingelassen werden. Aus England kommen vier Angehörige der Familie Brodnitz, für die Steine verlegt werden.
Die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig haben sich zu einem europaweiten Mahnmal entwickelt. Auf den Messingplatten stehen die Lebensdaten der Opfer an dem Ort ihrer letzten frei gewählten Wohnung.
Bürgermeister Kühn erinnert daran, dass sich im Jahr 2013 zwei bedeutsame deutsche Geschichtsereignisse jähren: Vor 80 Jahren errichteten die Nationalsozialisten ihre Diktatur und vor 75 Jahren wüteten sie mit Brand und Mord in der Pogromnacht 1938.

psj
Pressestelle der Gemeinde Seeheim-Jugenheim
Pressesprecher Karsten Paetzold
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