CDU-Fraktion fordert weiterhin Parkplätze auf dem Gelände des Kreiskrankenhauses in Jugenheim

Hier könnten zusätzliche Parkplätze am KKH entstehen.
Seeheim-Jugenheim: Kreiskrankenhaus Jugenheim | „Kreis ignoriert die Parkplatzsituation“
Die CDU-Fraktion stellt mit Verwunderung fest, dass der Kreis Darmstadt-Dieburg als Träger des Krankenhauses in Jugenheim nicht gewillt ist, auf seinem eigenen Gelände im Bereich zur Straße „Im Kuchenpfad“ Stellplätze für seine Angestellten zu schaffen. Die CDU Seeheim-Jugenheim hatte im Mai diese Initiative auf den Weg gebracht. In seinem Schreiben vom 21.10.2013 versteckt sich der Kreisausschuss hinter den 63 Stellplätzen, die er auf dem REWE-Parkplatz nachweisen kann.
Dazu meint der Fraktionsvorsitzende Hannjo Nawrath: „Wir haben die Initiative ergriffen, um endlich Bewegung in die Parkplatzsituation zu bringen. Wir finden es unbegreiflich, dass unsere Gewerbetreibenden, ihre Kunden und die Anwohner rund um das Krankenhaus tagtäglich mit zugeparkten Straßen durch Dauerparker zu kämpfen haben, von denen ein beträchtlicher Teil im Kreiskrankenhaus arbeitet. Das ignoriert der Landkreis.“
Dabei gebe es Möglichkeiten, auf dem Gelände des Kreiskrankenhauses selbst Stellplätze zu schaffen, und zwar im rückwärtigen Bereich zum „Kuchenpfad“ zugewandt. Schließlich sei dieser eine der wenigen Freiflächen im Ortskern Jugenheim, auf dem zusätzliche Stellplätze realisiert werden können.
Unterschriftenliste der Anwohner zur Stellplatzsituation
Am 30.01.2014 haben darüber hinaus Anwohner der Alexanderstraße eine Unterschriftenliste wegen der Belastung durch Dauerparker in ihrer Straße an die Gemeinde gesendet. Dazu Hannjo Nawrath: „Auch das ist ein Beleg dafür, dass unsere Initiative kein parteipolitisches Manöver ist, sondern die tatsächlichen Probleme der Anwohner aufgreift. Zwar fand diese in den gemeindlichen Gremien eine Mehrheit, aber nicht alle politischen Mitbewerber wollen sich ihr anschließen.“
Der Landkreis bleibt in der Pflicht
In seinem Schreiben an die Gemeinde lehnt es Landrat Schellhass ab, weitere Stellplätze zu schaffen. Das verwundert die CDU: „Landrat Schellhaas schreibt vielmehr, dass der rückwärtige ‚Gartenbereich zukünftig als Bestandteil des Therapiekonzepts‘ dienen soll. Da haben wir als CDU-Fraktion große Zweifel, dass das geschehen wird. Seit Jahren verödet dieser zusehends. Pläne zur Umgestaltung sind uns nicht bekannt. Wir vermuten, dass er mit dieser Aussage vorgeben will, keine Handlungsmöglichkeiten zu haben, und sich damit vor der Lösung des Parkplatzproblems verstecken will“, so Nawrath weiter.
Aus diesem Grund wird die CDU sich weiter dafür einsetzen, dass der Landkreis endlich weitere Stellplätze für seine Angestellten schaffen soll, anstatt das Problem auf die umliegenden Gewerbetreibenden und Anwohner abzuwälzen.
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