Kooperation des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums mit dem BSC Bensheim e.V.

„Mann, das kann ja richtig, anstrengend sein, wenn man versucht alles richtig zu machen!“ …weit holt Andreas Kilian (16) zu seinem nächsten Wurf aus, in der Hoffnung diesmal alle Pins abzuräumen. Er ist einer der 17 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Projektes „Sportbowling“, welches ein Teil der Sportklasse 9s im Rahmen der diesjährigen Projekttage des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums gemeinsam mit ihrem Biologielehrer Florian König durchgeführt hat. Ein Sportprojekt von einem Biologielehrer? Wenn man bedenkt, dass Herr König selbst seit einem Jahr begeistert beim Bowlingsportclub Bensheim Sportbowling spielt, erscheint dies gar nicht mehr so ungewöhnlich. Gerade aus diesem Grund konnte eine Kooperation zwischen dem BSC und dem AKG zustande kommen.

Am 23., 25. & 26. Juni lernten Schülerinnen und Schüler der Sportklasse eine ganz andere Seite des „Partysports“ Bowling kennen und kamen dabei gehörig ins Schwitzen. Unterstützt von den Mitgliedern des „BSC“ Mark Wright, Alexander Kuderna und allen voran Wolfgang Czermak, der als Bowlinglehrer und Trainer während des ganzen Projektes anwesend war, lernten die Jugendlichen einiges über richtige Schrittechniken, die passende Körperhaltung, das Equipment und vor allem was man beachten muss, wenn man erfolgreiches und kontrolliertes Bowling spielen will. Besonders beeindruckt waren sie von der Bewegung professioneller „Reaktivbälle“, die aufgrund ihrer besonderen Konstruktion einen Bogen auf ihrem Weg zum Einschlag in die Pins laufen.

Motivierend wirkte sich auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, dass die meisten deutliche Verbesserungen in den erzielten Punktzahlen verzeichnen konnten, sofern sie die gelernten Dinge direkt umsetzten. Fielen am ersten Tag noch Ergebnisse von weit unter 100 Pins, konnte sich Niclas Krautwig beim Abschlussturnier am letzten Tag ein Ergebnis von immerhin 163 Pins erspielen – für einen Bowlinganfänger ein beachtliches Ergebnis! Auch wenn sich die sportliche Betätigung bei einigen am letzten Tag in Muskelkater in Oberschenkeln, Unterarmen und Handgelenken äußerte, waren sich die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Fazit doch einig: „Ein echt cooles Projekt!“.
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