18 Jahre Jazz im Museum - Jazz & Spargel am 15.06.2014

  Die Blues Station Ramblers gibt es seit Ende der 90er Jahre. Sechs im Rhein-Neckar-Raum ansässige Musiker mit ausgeprägten 'jazzigen' Werdegängen und gemeinsamer Leidenschaft für die Traditionen des New Orleans Jazz sahen nach einiger Vorzeit mit gelegentlichen gemeinsamen erfolgreichen Auftritten sozusagen keinen Ausweg mehr: es funktionierte einfach, swingte unglaublich, die Bandgründung war irgendwann ein Muss. Zentraler Punkt war der Jazzclub77 auch genannt die 'Blues Station' in Wiesloch (Nähe Heidelberg). So erklärt sich der Bandname.

Die Zielsetzung hat sich nicht geändert: sensiblen, hörbaren Jazz zu spielen, der ohne gängige Klischees zu bedienen ins Bein und unter die Haut geht. Der Stil, in dem die Blues-Station-Ramblers ihren Jazz präsentieren, ist speziell. In der traditionellen Besetzung Trompete/Gesang, Posaune, Klarinette/Saxofon, Bass, Banjo/Gitarre und Schlagzeug bringt jeder der Musiker seine Individualität ein. Mit Leidenschaft zelebrieren die Jungs ihre Titel: gerne kreolisch gewürzt, auch im Marching-Style, als Blues mit sanften Tönen oder swingend.

Die Geschichte Ihrer Musik:
Erinnern wir uns: Die Menschen, die damit begannen, waren arm. In den Jahren von 1920 bis 1930 zum Beispiel waren die Spuren französischer Kolonisation und Sklavenzeit in den Südstaaten der USA noch wesentlich präsenter als heute. Insbesondere die Region um New Orleans waren lange schon ein Sammelbecken Menschen unterschiedlichster Wurzeln.
Stets wurden einschneidende Lebensereignisse der Menschen mit einfachsten Instrumenten umrahmt. Das Vieux Carreé, ist das Viertel unweit der Schiffsanlegestellen am großen Fluss, dem Mississippi. Dort auf den Straßen oder in den Etablissements mischten sich unterschiedliche Spontanmusikstile. Manche Straßen und Plätze, auf denen dieses Treiben zur Tradition wurde, verliehen Musikstücken ihren Namen als Titel, z.B.: Basin Street Blues, Bourbon Street Parade, Canal Street Blues, South Rampard Street Parade, Merchent Poison. Mit fortschreitender Zeit entwickelte sich das, was wir heute als den traditionellen Jazz bezeichnen. In den 50er Jahren gab es ein Revival, aus den viele heute noch existierende Jazzbands hervorgingen.

Die Nibelungen Chuchi Biebesheim werden wieder mit exzellenten Spargelgerichten, zu zivilen Preisen, für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Die jahrelange Kooperation mit den Nibelungen Chuchi wird in diesem Jahr erfreulicher Weise weiter fortgesetzt.

In gewohnter Weise wird der Heimat- und Geschichtsverein wieder für die gepflegten Getränke verantwortlich sein. Beide zusammen bilden ein seit Jahren eingespieltes Team.

Der Innenhof des Heimatmuseums wird durch Pavillons regengeschützt überdacht. So dass Jazz und Spargel bei jedem Wetter genossen werden können und die Veranstaltung nicht ins Wasser fallen kann.

Der Eintritt ist, Dank der Unterstützung durch eine Reihe von Unternehmen und die der Gemeinde Biebesheim, frei. Gegen entsprechende Spenden für das Heimatmuseum hat der Veranstalter allerdings nichts einzuwenden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Spargeltage Gerauer Land statt.

Das Museum ist in dieser Zeit auch geöffnet und wem; nachdem er etwas für das leibliche Wohl getan hat, auch noch nach etwas Geschichtlichem ist, der kann dies im Heimatmuseum befriedigen.

Sonntag, 15. Juni 2014 11.00-14.00 Uhr im Hof des Heimatmuseums Biebesheim, Rheinstraße 44, 64584 Biebesheim am Rhein.
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