Applikation of FinArtPrint Bilder von Roland Richter - Neue Ausstellung in der Treppenhaus-Galerie im Museum

Biebesheim am Rhein
Als Bildkompositionen bezeichnet Roland Richter seine Bilder. Seine Sicht auf Lebenswelten braucht Farben. Farbkombinationen als Zeichen gegen Schwarz-Weiß? Ja, wenn es um Denk-Raster, Kindheitsmuster, Projektionen geht.
„Die Unendlichkeit der Formen ist die Freiheit des Gestalters ebenso wie des Betrachters“, davon ist er überzeugt. Roland Richter, Jahrgang 1966, wuchs in starren Grenzen auf, wie er selbst sagt. Der Durchbruch seiner Grenzen gelang ihm als Gestalter von Gärten. Sein Umgang mit Pflanzen, die Achtung vor allem Natürlichen kennzeichnet auch seinen Umgang mit seinen Bildern.
Roland Richter setzt Zeichen.
Deuten kann, wer sieht.
Und jeder sieht anders.
Jeder sieht anderes.
Sichtweisen sind für ihn Erfahrung und Freiheit im Denken und Fühlen.
Seine Bilder lösen Wirklichkeit auf, scheinen aus einem Traum zu kommen, wirken klar und verschwommen zugleich. Bekanntes, Erkanntes weicht bei längerem Betrachten Neuem, manchmal Unbekanntem. Der Betrachter als Schöpfer der Bilder. Das Bild nicht nur als Spiegel, sondern Weg zu weiterer Erkenntnis.

Jede dieser Bilderwelten will berühren. Jedes Detail ist ein Plädoyer für Toleranz – sich selbst und anderen gegenüber. Wer lange genug hinschaut, wird zum Gestalter.

Der Thüringer Roland Richter lebt heute in der Rhein-Main-Region..

Die Kunst der Technik und der Sinne.
Jede Gegenwart schafft neue Geschmäcker. Das "Hier" und "Jetzt" festhalten in einem Mosaik durch neue Möglichkeiten. Die Individualität einer Persönlichkeit in Verbindung mit Zeichnungen & Fotos erlaubt ihm durch eine besondere Mischtechnik eine Einzigartigkeit zu erstellen. Der Pfad ist nicht die Masse, sondern die Seele jedermanns wieder zu spiegeln. Mit den Kunstwerken soll eine Leidenschaft entstehen - eine Verbindung und nicht nur ein Bild an der Wand.

Eduard Munch, Picasso, Klimt, Dali, Warhol.
Es erscheint ihm unmöglich alle Künstler zu nennen woher Inspirationen und Weiterentwicklungen mit dieser Technik zu neuen Kompositionen kommen.
Kunst ist, nach seiner Meinung, nicht mehr länger begnadeten Einzelpersonen vorbestimmt sondern jeder kann zum Künstler werden.
Kunst als Ausdrucksmittel in unsere Zeit transportiert um nicht im Müll der Bilderflut zu ersticken. Es erscheint ihm als die Zen Meditation der Neuzeit.
Konzentration statt billiger Ablenkung.

Die Ausstellung wird am 12. September 2014 um 20.00 Uhr eröffnet und ist danach bis einschließlich 01. März 2015 sonntags von 10.00-12.00 Uhr und donnerstags von 17.30 bis 19.30 Uhr zu sehen.
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