Die Zufriedenheit der Mitarbeiter – der Antrieb zum Erfolg eines Unternehmens

In der Vergangenheit wurde bei Unternehmen insbesondere auf die Kundenzufriedenheit und die betriebswirtschaftlichen Kennziffern wert gelegt und zu deren Verbesserung einiges getan so das Unternehmen hinter der Enterprise Feedback Management System Feedbackstr. Dabei spielte es für die Führung des jeweiligen Betriebs keine Rolle, wie es mit der Zufriedenheit unter den Beschäftigten aussah, wie diese ihre eigenen Aufgabenbereiche bewerteten und die Zielsetzung des Unternehmens unterstützten. Jeder Angestellte galt dabei eher als kleines, relativ unbedeutendes Rad im großen Getriebe. Ein Rad, welches man je nach Bedarf austauschen und ersetzen konnte. Von dieser Betrachtungsweise scheinen sich die Unternehmen jedoch immer mehr abzuwenden.

Ein Grund für diesen Wandel in der Wahrnehmung der Unternehmen in Bezug auf die Wichtigkeit der Mitarbeiterzufriedenheit dürfte in einem stetig wachsenden Mangel an Fachkräften zu finden sein. Denn sind die Angestellten mit den Rahmenbedingungen unzufrieden, denken sie schneller an eine Kündigung. Auch den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit kann man entnehmen, dass in einigen Branchen zu besetzende Stellen über einen langen Zeitraum unbesetzt bleiben. Unternehmen können sich einen Rückgang der Fachkräfte aus dem eigenen Unternehmen nicht mehr leisten, sie wären nicht mehr konkurrenzfähig. Zumindest können sie es nicht verkraften, solange kein Nachfolger für die entsprechende Position fest steht und wann dieser mit der Arbeit beginnen könnte.

Die persönliche Resignation – wenn die Mitarbeiter nur noch körperlich anwesend sind

Ist Jemand unzufrieden, so kann diese Unzufriedenheit auf verschiedene Art und Weise zum Ausdruck gebracht werden. Es gibt Angestellte, die die Offensive ergreifen und die Kündigung einreichen. Diese Personen orientieren sich um und verlassen aus diesem Grund das Unternehmen. Es gibt jedoch auch Angestellte, die sich zurückziehen und nur noch das Mindestmaß an Arbeit erfüllt wird. Dieses Mindestmaß erfüllt ihre Pflicht, Arbeit darüber hinaus wird verweigert. Diese resignierende Haltung wird im Allgemeinen auch als „Innere Kündigung“ bezeichnet. Für das Unternehmen handelt es sich hierbei um eine doppelte Belastung, denn die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers lässt (deutlich) nach, zudem kann sich diese fehlende Motivation des Arbeitnehmers zugleich negativ auf die Zufriedenheit der Kunden auswirken. Hieraus ergibt sich auch das proportionale Zusammenwirken zwischen der Mitarbeiterzufriedenheit und der Kundenzufriedenheit.

Die Ursache finden – die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung

Unternehmen möchten immer häufiger herausfinden, wie zufrieden ihre Mitarbeiter sind bzw. ob sie es überhaupt sind. Mit einer vergleichsweise einfachen Methode – der Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit – kann man sich diese Frage beantworten. Hierbei handelt es sich um ein personalwirtschaftliches Instrument, mit welchem die Qualität des Arbeitsplatzes und andere Aspekte der Mitarbeiterzufriedenheit beurteilt werden. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass einige Arbeitnehmer auf solche Umfragen durchaus mit geteilter Meinung reagieren, denn dabei dringt die Umfrage in sensible Bereiche vor. Der Hintergrund dafür liegt auf der Hand: Wer möchte die Unternehmensführung schon öffentlich kritisieren und Fehler aufzeigen? Bei einer solchen Kritik halten sich Arbeitnehmer in der Regel zurück. Um dennoch möglichst solide Ergebnisse zu erzielen, sollte die Führungsebene mit der Personalvertretung zusammenarbeiten. Die Befragung besteht im Allgemeinen aus folgenden Bestandteilen:

- Das Ziel sollte mit der Personalvertretung aufgezeigt werden.
- Das Ausarbeiten eines Fragebogens, der anonym ausgefüllt wird.
- Die Klärung und Beantwortung datenschutzrechtlicher Aspekte.
- Die Durchführung der Umfrage.
- Die Auswertung der Ergebnisse der Befragung.
- Das Herausarbeiten und Zusammenstellen von Hinweisen zur Verbesserung der Zufriedenheit.

Mit Hilfe einer solchen Vorgehensweise kann ein Handlungsrahmen für die Unternehmensführung geschaffen werden. Um jedoch auch ein aussagekräftiges Ziel zu erreichen, müssen einige Aspekte bei der Befragung berücksichtig werden.

Der Fragebogen muss anonym und logisch strukturiert sein. Das Ausfüllen muss einfach von der Hand gehen. Auf diese Weise erhält man einen höheren Rücklauf. Zudem sollte ausdrücklich mitgeteilt werden, welchem Zweck diese Umfrage dient.

Die Mitarbeiterzufriedenheit steigern – einige Beispielmaßnahmen zur Orientierung

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter eines Unternehmens direkte Auswirkungen auf den Erfolg desselben hat. Diese Tatsache ist kaum zu widerlegen. Umso entscheidender scheint die Frage, wie sich die Zufriedenheit steigern lässt. Die Möglichkeit von Befragungen in gewissen Zeitabständen ist dabei sicher eine grundlegende Maßnahme, allerdings führt dies nicht auf direktem Weg zu einer Verbesserung. Schaubilder und Auswertungen alleine erreichen dabei nicht das Ziel, bestimmte Aspekte müssen auch umgesetzt werden. Ansatzpunkte hierfür können sein:

- Der Gesundheit der Mitarbeiter Aufmerksamkeit schenken, indem beispielsweise auf die Ergonomie am Arbeitsplatz geachtet wird.
- Neue Anreize mit Hilfe eines Bonussystems schaffen.
- Aufstiegsmöglichkeiten entwickeln bzw. die Laufbahn aktiv planen.
- Mit Hilfe von Weiterbildungsmaßnahmen Leistungsanreize schaffen.

Man könnte zudem die Arbeitszeitmodelle überdenken und gegebenenfalls anpassen, um so die bessere Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie zu gewährleisten. Dir grundlegende Voraussetzung für eine Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit wird jedoch das offene Ohr der Unternehmensführung sein.

Fazit: Mit der Zufriedenheit der Mitarbeiter den wirtschaftliche Erfolg sichern

Letztlich ist ein Unternehmen nicht in der Lage, ohne seine Mitarbeiter zu überleben. Erfolg kann nur dann beständig sein, wenn die Arbeitnehmer motiviert sind und neue Ideen in den betrieblichen Alltag einbringen. Daher sind nicht nur die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen entscheidend, sondern auch die Mitarbeiter, die diese Zahlen ermöglichen. Auch ihnen und ihren Bedürfnissen gebührt entsprechende Aufmerksamkeit. Ein zufriedener Mitarbeiter bedankt sich mit einer gesteigerten Arbeitsleistung und einer darauf zurückzuführenden Kundenzufriedenheit. Seine Zufriedenheit dürfte also auch in Zukunft immer wichtiger werden und sollte in den Mittelpunkt des Interesses der Unternehmensführung rücken.
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