5 Tricks für warme Hände und Füße beim Angeln

Angeln im Winter kann schnell zur Herausforderung werden. Mit einfachen Tricks wird das winterliche Angeln angenehmer. (Foto: pasja1000 / pixabay.com)
Wer kennt das nicht: Gerade im Winter melden sich unsere Hände und Füße als erstes, wenn es draußen kalt ist. Sie frieren und fangen im schlimmsten Fall an zu schmerzen. Damit ist Schluss. Im folgenden Artikel habe ich fünf Tricks zusammengestellt, wie ihr Hände und Füße beim Angeln im Winter effektiv warm haltet - sogar bei klirrender Kälte. Die Tipps könnt ihr übrigens auch auf andere Sportarten oder für den Alltag verwenden.


Trick 1: Warme und praktische Handschuhe

In erster Linie sind Bekleidungsstücke, wie Handschuhe ideal, um die Hände warm zu halten. Insbesondere Angler können im Winter davon ein Lied singen. Hier sind praktische und wärmende Handschuhe gefragt. Mit den umklappbaren Fingern lassen sich die Angelgeräte weiterhin uneingeschränkt bedienen. Bei den Handschuhen ist der Stoff ausschlaggebend dafür, wie lange die Hände warm bleiben. Idealerweise bestehen die Angelhandschuhe aus Neopren. Neopren ist ein Stoff, der insbesondere beim Tauchsport Verwendung findet. Die Körpertemperatur bleibt dabei auch bei klirrenden Temperaturen konstant und kühlt nur langsam ab. Dasselbe passiert bei Angelhandschuhen aus Neopren.

Trick 2: Dicke Socken und warme Stiefel

Um die Füße warm zu halten, sind passende Socken und Schuhwerk wichtig. Bei den Socken angefangen sind diese idealerweise aus Neopren oder Thermo. Beide Stoffe sorgen dafür, dass die Füße nicht abkühlen, sondern warm bleiben. Angelstiefel mit einem hohen Profil, wasserabweisendem Stoff und mit Fleece gefüttert, sorgen für warme Füße. Fleece hat die positiven Eigenschaften, dass der Stoff leicht, winddicht, wasserabweisend und wärmespendend ist. Auch als Oberbekleidung wärmt Fleece die Körpermitte.

  • Tipp: Zwischen Socken und Schuhe sollte es einen Zwischenraum geben, wo die Kälte sich abfangen lässt. Zu dicke Socken - oft kommt man mit denen nur schwer in die Schuhe rein - sorgen dafür, dass die Füße schneller abkühlen. Grund: Die Füße haben direkten Kontakt zum abkühlenden Stoff der Angelstiefel.

Trick 3: Die Heizung to go

Keine Panik! Ihr müsst nicht eure Heizung von zuhause mitnehmen. Es geht viel einfacher mit praktischen Handwärmer. Handwärmer gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: Als Kissen mit Flüssigkeit sowie Metallplättchen und als Heiztasche mit Kohlestäben. Die erste Variante könnt ihr direkt nach dem Kauf verwenden. Dazu müsst ihr einfach das Metallplättchen knicken, sodass die Flüssigkeit sich festigt und aufwärmt. Die zweite Variante könnt ihr ebenfalls direkt verwenden. Dazu müsst ihr die Kohlestäbe in die Heiztasche legen und zum Glühen bringen. Heiztasche schließen und bis zu 4 Stunden warme Hände sichern.

Trick 4: Warme Getränke von innen einheizen

Die klassische und altbewährte Methode, Hände und Füße warm zu halten, sind warme Getränke. Die wärmen von innen den Körper auf und zugleich Hände - schließlich haltet ihr die Tasse die meiste Zeit in den Händen. Insbesondere Rosmarintee mit Ingwer hat sich als ideale Wärmequelle herausgestellt. Aber auch andere Getränke, wie Kräutertee, Kaffee und eine warme Brühe wärmen den Körper von innen auf.

  • Tipp: Auf dieser Seite finden Sie gesunde Heißgetränke für den Winter

Trick 5: Durch Bewegung Wärme erzeugen

Nach stundenlangem Aufenthalt in der klirrenden Kälte ist euch trotz der passenden Bekleidung, der Getränke und der Handwärmer kalt? Dann hilft Bewegung als letzte Notlösung, um den Körper und insbesondere Hände und Füße aufzuwärmen. Durch Bewegung entsteht bekanntlich wärme. Das kann das Reiben der Hände sein oder das auf und abspringen des gesamten Körpers. Sobald ihr euch bewegt, wärmt sich euer Körper auf. Bewegung ist wichtig, damit ihr eure Gelenke nicht zu sehr der Kälte aussetzt.
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