„Mensch und Umwelt müssen Vorrang haben vor Profit“

Wann? 21.10.2017 bis 23.10.2017

Wo? Rathaus, Marktpl., 64747 Breuberg DE
Empfang der Gewerkschaftsdelegationen im Rathaus Breuberg, von links nach rechts: Stephan Scholz (DGB), Guido Biagini (CGIL Rimini), Roberta Basile (ver.di ), Gilberto Piermattei (CSdL San Marino), Marion Eisele (DGB), DGB-Kreisvorsitzender Harald Staier, Graziano Urbinati (CGIL Emilia Romagna), Enzo Merlini (CSdL San Marino), Lora Parmiani (CGIL Rimini), Bürgermeister Jörg Springer, Therese Sonntag (CGT Elsass), Raymond Ruck (CGT Elsass), Roger Nisch (DGB-Jugend) u. a.
Breuberg: Rathaus |

Für ein soziales Europa - Gewerkschaften aus Rimini, San Marino, dem Elsass und dem Odenwaldkreis bauen ihre Zusammenarbeit aus!

„Gemeinsam für ein soziales und solidarisches Europa. Gegen Rassismus und neoliberale Politik.“ - unter diesem Motto stand ein dreitägiger Austausch der vier Partnergewerkschaften CGIL Rimini, CSdL San Marino, CGT Elsass und des DGB-Kreisverbandes im Odenwaldkreis. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuelle politische Situation in Italien, Frankreich und Deutschland, die Schwerpunkte der gewerk-schaftlichen Arbeit in den Partnerregionen sowie die Europapolitik. Die vier Gewerkschaftsverbände betonen übereinstimmend: „Die neoliberale Politik hat die soziale Spaltung in Europa und innerhalb der einzelen Länder massiv verschärft und zu einer extremen Konzentration des gesellschaftlichen Reichtums in den Händen einer kleine Minderheit geführt. Diese Politik ist gescheitert, sie ist ökonomisch unsinnig und treibt Europa immer weiter in die Krise. Es ist höchste Zeit für einen grundlegenden Politikwechsel“.

Alle vier Partnergewerkschaften grenzen sich klar und deutlich gegen rechts ab: „Wir kämpfen für ein gutes Leben für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft“.

Eine Werksführung und ein Gespräch mit den Pirelli-Betriebsräten Gerald Vogel, Bernd Siebenlist und Erdogan Erten (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie), eine Besichtigung des Frankfurter Flughafens und ein Gespräch mit einem Betriebsrat der Fraport über gewerkschaftliche Interessenvertretung in einem multinationalen Konzern sowie eine Burgführung auf der Burg Breuberg rundeten das Programm ab. Die Partnergewerkschaften besuchten auch den Gedenkstein für den am 2. März 1933 von den Nazis ermordeten Gewerkschafter und Sozialdemokraten Wilhelm Fröhlich in Höchst.
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