Segen bringen, Segen sein: Die Sternsinger unterwegs in Büttelborn

Die Sternsinger der Pfarrei St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn im Abschlussgottesdienst.
 
Eine Sternsingergruppe unterwegs im Ortsteil Berkach.
Büttelborn: Katholische Pfarrgemeinde | Unter dem Leitwort: „Segen bringen, Segen sein“, waren am Samstag (5. Januar 2013) die Sternsinger der Katholischen Pfarrgemeinde St. Nikolaus von der Flüe unterwegs. Rund 25 kleine und große Könige besuchten ca. 300 Haushalte in den vier Gemeindeteilen Büttelborn, Klein-Gerau, Berkach und Dornheim. Bereits am Freitag wurden besuchte eine Gruppe recht erfolgreich einige Geschäfte sowie die Gemeindeverwaltung in Büttelborn.
An viele Türen schrieben die Sternsinger ihren Segensspruch „20*C+M+B+13“, „Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus“. Passend zum aktuellen Leitwort stellten die engagierten Mädchen und Jungen damit klar: Sie bringen nicht nur den Segen zu den Menschen, sie sind zugleich selbst ein Segen für die Kinder dieser Welt.
Beim Abschlussgottesdienst am Samstagabend in der Pfarrkirche konnte Jugendsprecher Fabian Paul das vorläufige Ergebnis verkünden: 4644,75 € haben die Sternsinger von St. Nikolaus von der Flüe für arme und hilfsbedürftige Kinder gesammelt. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre werden in den nächsten Tagen noch einige Spenden eingehen, so dass sich das Ergebnis noch etwas erhöhen wird.
Pfarrer Joachim Respondek und Jugendsprecher Fabian Paul dankten im Abschlussgottesdienst allen Sternsingern, deren Eltern und Begleitern sowie den Helfern (Fahrern und Küche) für ihren Einsatz für arme und benachteiligte Kinder in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa. Der Dank schloss natürlich auch alle Spender ein, die mit ihren Gaben die Anliegen der Sternsinger unterstützen.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Sternsingeraktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Viele hundert Millionen Euro wurden seither gesammelt, zehntausende Projekte und Hilfsprogramme für Kinder unterstützt.
2.913 Hilfsprojekte in 116 Ländern konnte das Kindermissionswerk allein im Jahr 2011 verwirklichen. Die Hilfe kommt dort an, wo sie dringend gebraucht wird: bei Kindern und Jugendlichen, denen es oft am Nötigsten fehlt. Es ist immer Hilfe zur Selbsthilfe, die die Betroffenen vor Ort befähigt, in eigener Verantwortung ihre Zukunft zu gestalten. Insgesamt stellte das Kindermissionswerk 2011 rund 60,2 Millionen Euro zur Unterstützung von benachteiligten Kindern bereit. Neben der Bildungsarbeit wurden Projekte in den Bereichen Ernährung, soziale Integration, pastorale Aufgaben und Gesundheit gefördert. Hinzu kamen Hilfen bei Naturkatastrophen.
Mit dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Für Gesundheit in Tansania und weltweit““ machten die Sternsinger deutlich, dass Kinder überall auf der Welt das Recht auf medizinische Versorgung haben. Die Finanzierung von Gesundheitsstationen in ländlichen Gegenden, die Unterstützung von Vorsorgeuntersuchungen und kostenfreier Behandlungen von Mädchen und Jungen in medizinischen Einrichtungen, die Förderung von Aufklärungsprogrammen in den Bereichen Hygiene, Ernährung und Prävention, die Anschaffung von medizinischem Gerät oder die Ausbildung von Ärzten und Krankenpflegern – zahlreiche Projekte werden von den Sternsingern im Themenbereich bereits unterstützt.

Doch nicht nur die Kinder in den Projekten im diesjährigen Beispielland Tansania profitieren vom Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten, in Flüchtlingslagern oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden
Weitere Informationen zu den Sternsingern finden Sie unter: www.sternsinger.org.
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