Wetterfeste Katholiken feiern ihr Pfarrfest

Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann (Bildmitte) aus Mainz kam als Vertreter der Bistumsleitung.
 
Generalvikar Dietmar Giebelmann überbrachte die Grüße von Kardinal Lehmann.
Büttelborn: Katholische Pfarrgemeinde |

Am vergangenen Sonntag (24. April) feierte die Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus von der Flüe im Rahmen ihres 50-jährigen Pfarrgemeindejubiläums ihr Pfarrfest.


Der Tag begann mit einem Festgottesdienst in der Büttelborner Pfarrkirche. Dieser stand wie das Jubiläum unter dem Leitwort: „Von Gottes Geist getragen – gestern, heute und morgen“. Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann aus Mainz, der als Vertreter der Bistumsleitung den Gottesdienst zelebrierte, überbrachte die herzlichen Grüße des Mainzer Bischofs, Karl Kardinal Lehmann.
Gemeinsam mit dem Generalvikar zelebrierten Pfarrer Joachim Respondek (St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn) und Kaplan Pater Vineeth Vadakkekara (St. Walburga Groß-Gerau) den Gottesdienst, assistiert von den Diakonen Günter Seemann (Astheim) und Dr. Joseph Theruvath (Groß-Gerau). Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch von den Kirchenchören der Pfarreien St. Walburga Groß-Gerau und St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn sowie einem kleinen Kammerrochester unter der Leitung von Felix Sokoli gestaltet. Außerdem bereicherten als Solisten Ursula Hürter (Orgel), Silvia Hürter (Querflöte), Ulrich Conzen (Trompete) und Dr. Matthias Kühl als Kantor und an der Geige den Gottesdienst.
Am Ende des Festgottesdienstes verlas der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Markus Schenk, ein Grußwort von Pfarrer Elmar Sprenger. Dieser gratulierte seiner Heimatgemeinde zum 50-jährigen Jubiläum und bedauerte sehr, dass er aus gesundheitlichen Gründen leider nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen konnte. Persönliche Grußworte sprachen Bürgermeister Andreas Rotzinger, Sylvia Voigt (Vorsitzende des Pfarrgemeinderates St. Walburga Groß-Gerau) und Roger Daum (Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Evangelischen Kirchengemeinde Dornheim). Unter den Gästen befanden sich auch die ehemalige Büttelborner Gemeindereferentin Susanne Fitz, der ehemalige Dekanatsreferent Gerhard Trunk, Gemeindereferentin Simone Kreuzberger, die aus Büttelborn stammt, mit ihrer Familie sowie Pietro Sanfelice (Vorsitzender des Pfarrgemeinderates der Italienischen Mission Groß-Gerau) Auch Pfarrerin Ellen Simon (Evangelische Kirchengemeinde Klein-Gerau) und Pfarrer Burkhard Lusky (Evangelische Kirchengemeinde Büttelborn) konnten die Verantwortlichen der Pfarrei St. Nkolaus von der Flüe als Gäste begrüßen. Pfarrer Franz-Josef Berbner, 21 Jahre Pfarrer der Büttelborner Pfarrgemeinde, konnte aufgrund anderer Verpflichtungen leider erst am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mitfeiern.
Obwohl das Tief „Stefanie“ dafür gesorgt hatte, dass sich die Temperaturen seit Donnerstag mehr als halbierten und damit nur noch im einstelligen Bereich lagen, blieben viele der Gottesdienstteilnehmer doch noch zum anschließenden Pfarrfest. Fast jeder Gast konnte dabei mit einem Sitzkissen versorgt werden und die Zelte boten noch zusätzlichen Schutz vor dem frischen Wind und einem plötzlich einsetzenden Graupelschauer. Auch der kurzfristig angebotene „Bruder Klaus Punsch“ wärmte die Gäste von innen. Diese wurden außerdem mit Schnitzeln, Grillwurst und selbstgemachten Kartoffelsalat verwöhnt – später rundeten Kaffee und Kuchen das kulinarische Angebot ab. Das Büttelborner Blasorchester (zunächst das Große Orchester – später das Jugendblasorchester) sorgte wie schon bei vielen Festen in den vergangenen Jahren mit schwungvoller Musik für gute Stimmung bei Gästen und Helfern.
Gut angenommen wurde der Bücherflohmarkt im Pfarrzentrum. Dort konnte mancher Besucher ein lang gesuchtes Buch zum Kilopreis von 2,00 € erstehen. Aufgrund der Wetterverhältnisse musste das Spieleangebot für die Kinder in den Jugendraum verlegt werden. Einige Erwachsene stellten sich dabei als Versuchsobjekte beim „Kinderschminken“ zur Verfügung. Die Arbeit und Vorbereitung des Festausschusses mit seinem Vorsitzenden Andreas Schneiker und den zahlreichen Helfern, die sich zwischen Freitagabend und Montagnachmittag engagierten, hatte sich trotz der widrigen Umstände letztendlich gelohnt.
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