Claudia Ebner ist das neue Gesicht der Anlaufstelle „Älter werden in Einhausen“

(Foto: Caritasverband Darmstadt e. V.)
Darmstadt. Umfragen zufolge wollen ältere Menschen so lange wie möglich im vertrauten Umfeld wohnen bleiben. Damit dies in einer immer älter werdenden Gesellschaft gelingen kann, braucht es neue Ideen für nachbarschaftliches Miteinander und eine Anlaufstelle, die diese Ideen koordiniert. In Einhausen ist Claudia Ebner seit 1. April das neue Gesicht der Anlaufstelle „Älter werden in Einhausen“, da ihre Vorgängerin Cornelia Tigges-Schwering neue Aufgaben beim Caritasverband Darmstadt übernommen hat. Claudia Ebner hat ihr Büro im Caritaszentrum St. Vinzenz in Einhausen im Erdgeschoss, direkt neben der Begegnungsstätte. Anzutreffen ist die 43jährige sympathische Diplom-Sozialpädagogin in der Regel dienstags, mittwochs und donnerstags in der Rheinstraße 11 bis 13. Die Offene Sprechstunde ist donnerstags von 10 bis 12 Uhr. „Älteren Menschen ein gutes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen, das ist das Hauptziel der Anlaufstelle“, so die Caritasmitarbeiterin. Dazu gehören neben unterstützenden Angeboten zur Alltagsbewältigung und ggf. pflegerischen Hilfen auch die Begegnung mit anderen Menschen, Austausch und Teilhabe am Leben in ihrem Wohnort. Dafür ist die Anlaufstelle zuständig. Vernetzung ist hierbei das Schlagwort. In Einhausen gibt es bereits vielfältige Angebote und Menschen, die bereit sind, sich für andere zu engagieren. Als gebürtige Einhäuserin kennt sie sich vor Ort gut aus und möchte nun gemeinsam mit den hier lebenden Menschen weitere Angebote aufbauen. So startet Ende August ein Computerkurs speziell für Senioren als erster Baustein einer Reihe zu neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Eine e-mail verschicken können, Fotos versenden und empfangen, um mit Kindern und Enkeln, die vielleicht viele Kilometer weit weg wohnen, in Kontakt zu bleiben und an deren Leben teilzuhaben, ist für Senioren heute ein wichtiges Anliegen. Weiter sind in Planung ein wöchentliches Betreuungsangebot für Menschen mit Demenz sowie verschiedene Angebote zu Gesundheitsförderung und Prävention. Begegnungsmöglichkeiten schaffen für ein Miteinander und für gegenseitige Unterstützung von Alt und Jung, Einheimischen und Zugezogenen, das möchte Claudia Ebner mit ihrer Arbeit in der Anlaufstelle erreichen. „Gerne würde ich in Einhausen ein „Wunschgroßeltern“-Projekt initiieren“, so die Caritasmitarbeiterin, die dankbar ist, dass in Einhausen so viele Menschen ehrenamtlich engagiert sind und damit viele der Angebote erst möglich machen. Ehrenamtliche haben das Caritaszentrum St. Vinzenz von Anfang an mitgestaltet, wie Heimleiter Günter Schwering betont. Über 30 Ehrenamtliche bringen sich im Haus und im Projekt mit Ideen oder mit Engagement ein. Beispiele sind der Mittagstisch, Handarbeits- und Kulturtreff oder Spielenachmittag sowie das offene Café und das offene Singen „Die Ehrenamtlichen machen sich und anderen das Lebensumfeld in Einhausen attraktiver und lebenswerter“, so der Heimleiter, der sich freut, dass mit Claudia Ebner die Anlaufstelle lückenlos wieder besetzt werden konnte und somit auch die Ehrenamtlichen immer jemanden zur Seite haben, der sie mit Rat und Tat begleitet. Interessierte können sich gerne mit der Diplom-Sozialpädagogin in Verbindung setzten.
Die Anlaufstelle „Älter werden in Einhausen“ wird als Projekt vom Caritasverband für die Diözese Mainz unter dem Namen Sozialraumorientierte Netzwerke in der Altenhilfe (SoNAh) gefördert. (Caritasverband Darmstadt e. V.)
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