Europäischer Tag ohne Verkehrstote

(Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)
Europa. Das europäische Polizeinetzwerk TISPOL (Traffic Information System Police) hat für den 21. September 2016 das Projekt „EDWARD“ ins Leben gerufen. EDWARD steht für „European Day Without A Road Death“, den europäischen Tag ohne einen Verkehrstoten.

Mit „EDWARD“ ruft das Polizeinetzwerk kommenden Mittwoch (21.09.2016) zu einer
Unterstützerkampagne in den sozialen Medien auf. TISPOL hat sich das Ziel gesetzt, die Zahl der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten zu reduzieren.

Unter dem Hashtag „#ProjectEDWARD“ wirbt die Hessische Polizei in ihren Social-Media-Kanälen für „den europaweiten Tag ohne Verkehrstoten“ und ruft allen Verkehrsteilnehmern die Gefahren des Straßenverkehrs ins Bewusstsein.

2015 registrierte die hessische Polizei 135.625 Verkehrsunfälle. 21.192 Kollisionen waren in der Kategorie mit Personenschaden zu verzeichnen, dabei erlitten 23.404 Personen leichte und 4.763 schwere Verletzungen. 244 Menschen starben im zurückliegenden Jahr bei Verkehrsunfällen.

Das Schwerpunktprogramm „Verkehrssicher in Hessen“ zielt darauf ab die
Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen. Die hessische Polizei widmet sich hierbei den Hauptunfallursachen von Verkehrsunfällen mit schweren Personenschäden oder getöteten Menschen. Gleichzeitig rückt der Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer in den Vordergrund. Weitere Informationen zu „Verkehrssicher in Hessen“ unterwww.polizei.hessen.de oder http://k.polizei.hessen.de/1832483837.

Mit dem Projekt „EDWARD“ ruft TISPOL alle Verkehrsteilnehmer dazu auf die eigene Haltung und das Verhalten im Straßenverkehr zu reflektieren. Der Faktor Mensch ist die größte Herausforderung, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Die Verkehrsteilnehmer sollen sich den durch ihr eigenes Verhalten hervorgerufenen Risiken und denjenigen, denen sie selber ausgesetzt sind, bewusst werden.

Weitere Informationen zum Projekt EDWARD unter https://www.tispol.org/edward
Fahrzeugführer beeinflussen - wissentlich und unwissentlich - die Sicherheit im
Straßenverkehr: Sie fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, sind mit Alkohol oder Drogen am Steuer unterwegs, gurten sich nicht an, benutzen das Telefon während der Fahrt, nehmen verkehrsunsichere Fahrzeuge in Betrieb, parken auf Geh- oder Radwegen, versperren Fußgängerüberwege oder üben riskante Fahrmanöver aus.

Aber auch die sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger oder Radfahrer, erhöhen durch risikoreiches Verhalten die Unfallgefahr.

Die Hessische Polizei appelliert:
Jeder Verkehrsteilnehmer, der sich mit Vorsicht und Rücksicht im
Straßenverkehr bewegt, trägt dazu bei, die Sicherheit im Straßenverkehr zu
erhöhen.
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