Nach Kohlenmonoxid-Austritt 15 Verletzte

(Foto: pixabay)
Groß-Zimmern. Fünfzehn Besucher wurden aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in einer Indoor-Kartbahn in Groß-Zimmern am Donnerstagabend (29.12.2016) verletzt. Gegen 21.40 Uhr klagte zunächst ein Besucher über Schwindel und Übelkeit. Er war kurzzeitig bewusstlos. Durch den unmittelbar herbeigerufenen Rettungsdienst wurden erhöhte CO-Werte festgestellt. Der Fahrbetrieb wurde eingestellt, die Karthalle geräumt und belüftet. In der Folge klagten weitere Besucher über Schwindel und Erbrechen. Weitere Personen waren kurzzeitig bewusstlos. Insgesamt wurden alle 80 anwesenden Personen (Gäste und Mitarbeiter) erstmedizinisch versorgt. Die fünfzehn Verletzen im Alter zwischen 16 und 47 Jahren kamen in umliegende Krankenhäuser der Region. Neben der Polizei und der Freiweilligen Feuerwehr Groß-Zimmern mit 45 Einsatzkräften waren insgesamt elf Rettungswagen, zwei Notärzte, ein leitender Notarzt, ein Organisationsleiter Rettungsdienst, sowie der Sanitätsdienst der Johanniter Groß-Umstadt zur Versorgung und Betreuung von Verletzten und Einsatzkräften vor Ort. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Herr Pabst und der Bürgermeister der Gemeinde Groß-Zimmern, Herr Grimm, machten sich vor Ort ein Bild von der Lage. Die Ursache der erhöhten Werte ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Untersuchungen in den nächsten Tagen. Die Ermittlungen übernehmen das Regierungspräsidium Darmstadt und die Polizei. Die Kartbahn wird zunächst nicht weiter betrieben. (ots / Polizeipräsidium Südhessen)
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