Poller erreichen ihren Zielhafen

(Foto: Stadt Mühlheim am Main)
Mühlheim. Mühlheimerinnen und Mühlheimer aus verschiedenen Kulturen und Nationalitäten haben ein Kunstprojekt für ihre Stadt realisiert. Es entstanden Skulpturen, die nun den öffentlichen Raum bereichern. Das von den Künstlerinnen und Künstlern gewählte Symbol ist der Poller, als Sinnbild für einen sicheren Hafen, in dem an- und abgelegt wird. Der Bildhauer Michael Tresser hat mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus Syrien, Pakistan, Afghanistan, aus dem Iran und aus Mühlheim die Idee zu den Pollern entwickelt, Entwürfe gemacht und gemeinsam wurden vier Skulpturen gestaltet, die nun ihren festen Platz im Mühlheimer Stadtbild eingenommen haben. Ziel war es, die Bereicherung für die Mühlenstadt zu verdeutlichen: Geflüchtete wollen etwas der Stadt zurückgeben, die sie aufgenommen hat. Die künstlerisch gestalteten Poller stehen am Spielplatz im Bürgerpark, am Hallenbad, im Eingangsbereich der KiTa Bürgerpark und auf der Rodauinsel an der Brückenmühle. Die Poller dienen nicht nur als sichtbare Wegmarken, sondern sind ein Symbol für die gesellschaftliche Beteiligung von Zuwanderern. Bei einem Rundgang würdigte der Bürgermeister Daniel Tybussek die kreativen Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler: „Die Gruppe hat sich in dem Beteiligungsprojekt davon leiten lassen, etwas Dauerhaftes in Mühlheim am Main zu schaffen, öffentliche Kunst, die einen Einblick in andere Kulturen erlaubt. Mein Dank geht an die Künstlerinnen und Künstler um den Bildhauer Michael Tresser, der diesem Projekt mit Rat und Tat zur Seite stand, aber auch an den Lions Club Mühlheim, Optiker Rettberg und an die Sparkasse Langen-Seligenstadt, die das Projekt finanziell unterstützt haben.“ (Stadt Mühlheim am Main)
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