Checkliste für sportliche Betätigung im Winter

Wer rastet, der rostet! Zweifellos gibt es dümmere Sprichwörter als dieses. Und: Wer will schon gerne "rosten"? Also heißt die Devise: Hinaus in die Natur - auch dann, wenn sie sich nicht im grünen Kleid präsentiert sondern eher regnerisch oder zuweilen auch frostig. Wer im Winter Sport betreibt, der wird belohnt durch die Reduzierung seines Gewichts und durch die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin.

Eine Checkliste für sportliche Betätigung im Winter ist umfangreich, und wer sie abhaken will, der muss zunächst seinen inneren Schweinehund und eventuelle Depressionen überwinden, die für manche mit den grauen und kalten Tagen einhergehen.

Wichtig bei Sport im Winter

• Aufwärmübungen vor jeder Aktivität
• Langsame Steigerung der Übungsdauer
• wasserabweisende Windstopper-Jacke
• mehrere Kleiderschichten für wärmendes Luftpolster
• Funktionswäsche, die Schweiß aufnimmt
• Nasenatmung (Luft wird erwärmt, das schont die Atemwege)
• Alternativen: Fitnessstudio, Schwimmbad, Tanzstudio

Für alle, die Wind und Wetter trotzen und sich draußen bewegen, gilt: Aufwärmen ist wichtig! Jogger sollten ihre Läufe langsam starten und Skifahrer tun gut daran, vor der Buckelpiste die Schulter kreisen zu lassen und die Knie zu beugen.

Wohlbefinden dank guter Kleidung

Selbstverständlich spielt hier die richtige Sportkleidung bei winterlichen Aktivitäten für das Wohlbefinden eine große Rolle. Eine wasserabweisende Jacke sollte so geschaffen sein, dass sie den Schweiß absorbiert. Nur so bleibt die Haut trocken und ihre Auskühlung wird vermieden.

Sinnvoll ist es auch, bei höheren Minusgraden beim Joggen mehrere Schichten übereinander zu tragen, um wärmende Luftpolster zu schaffen. Der Körper hat die Gabe, dem Gehirn Signale zu senden, wenn er sich unwohl fühlt. Das ist unter anderem dann der Fall, wenn Hände oder Füße kalt sind oder wenn Radlern der kühle Wind ins Gesicht weht. Da helfen gute Socken und dichte Handschuhe ebenso wie Mützen oder Stirnbänder.

Richtige Atmung bei kalter Luft

Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Bronchien bis fünfzehn Grad minus offenbar noch gewisse Sympathien hegen, wenn sich die Menschen im Winter bewegen, doch eine Atmung durch die Nase erwärmt die Luft - und das empfindet jeder Jogger als angenehm. Wer dennoch Erfrierungen davon trägt, sollte die betroffenen Stellen mit einem lauwarmen Wasser konfrontieren.

Wer trotz allem die winterliche Bewegung in der Natur scheut, dem steht eine ganze Palette an Indoor-Aktivitäten zur Verfügung. Sei es das Fitnessstudio, das Spiel auf dem Tennisplatz, ein paar Stunden im Hallenbad oder ein Tanzkurs - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Denn auch im Winter benötigt der Körper Reize und eine Stärkung der Abwehrkräfte.
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