Gelungenes integratives Schnupperkegeln bei der SKG Gräfenhausen

Gelungenes integratives Schnupperkegeln bei der SKG Gräfenhausen
 
Gelungenes integratives Schnupperkegeln bei der SKG Gräfenhausen * Die Sieger *
Am Sonntag, den 15. November, fand auf den Kegelbahnen im Vereinsheim der SKG Gräfenhausen bereits zum zweiten Mal ein integratives Schnupperkegeln statt. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung standen das Miteinander und die Begegnung von behinderten und nichtbehinderten Menschen, die in launiger Atmosphäre zusammen den geselligen Sport Kegeln ausüben. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Veranstaltung erstmals ins Leben gerufen und fand bei seiner Premiere viel Zuspruch und erntete Lob von allen Beteiligten, wie auch von außerhalb. Die SKG will mit diesem Turnier das Aufeinandertreffen von Behinderten und Nichtbehinderten ermöglichen und eventuell bestehende Berührungsängste untereinander abbauen.
Teilnahmeberechtigt war jedermann. Eine sogenannte Kegelschiene, auf die die Kugel aufgelegt und hinabgerollt werden kann, war als Hilfsmittel erlaubt. Diese ermöglicht es jedem, egal ob mit oder ohne Einschränkung, am Kegeln teilzunehmen. Teilnehmer der knapp siebenstündigen Veranstaltung waren zahlreiche Rollstuhlfahrer, darunter der Behindertenbeauftragte der Stadt Weiterstadt sowie einige Rollstuhlfahrer aus einem Frankfurter Behindertensportverein, in welchem ein solches integratives Kegelangebot bislang fehlt. Des Weiteren war eine Gruppe von Bewohnern der Aumühle in Wixhausen mit geistigen Einschränkungen anwesend, die sichtlich Spaß beim Wettkampf untereinander und im Vergleich mit anderen Teilnehmern hatten. Neben dem sportlichen Aspekt, war den Veranstaltern Melanie Kehrberg und Jörg Maurer besonders der Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen wichtig. Vor und nach dem Wettkampf tauschten sich beide Gruppen rege untereinander aus und konnten somit dafür sorgen, dass Berührungsängste abgebaut werden. Allen Teilnehmern wurde nach dem Kegeln ein kleiner Preis überreicht und die drei Spieler mit dem besten Ergebnis, erhielten einen Glaspokal mit Gravur, der mit Süßigkeiten gefüllt war, sowie eine Flasche Sekt. Ein besonderer Dank geht an die Firma „rehability“ mit Sitz in Heidelberg und in Frankfurt a.M., die die zahlreichen Präsente sponserte und für die zur Verfügung gestellten Kegelschienen aufkam.
Für mit dem Kegeln nicht vertraute Personen sei gesagt, dass die Kegelschienen, gegenüber ungeübten Keglern, sogar einen Vorteil darstellen können. Aus diesem Grund wird von Organisationsseite her überlegt, wie man für die kommenden Wettbewerbe dieser Art, Normal-, Sitz- und Schienenkegler gemeinsam spielen lassen, aber trotzdem fair punktemäßig bewerten kann. Am Ende der gelungenen Veranstaltung bedankten sich alle Teilnehmer mit einem Applaus bei allen Helfern der Kegelabteilung der SKG und bei den Organisatoren. Da die Nachfrage nach einem integrativem Schnupperkegeln gefühlt größer als einmal im Jahr zu sein schien, wird versucht, im nächsten Jahr zwei weitere Termine anbieten zu können. Auch der 1. Vorsitzende der SKG, Hans-Jürgen Stelzer, zeigte sich begeistert vom Schnupperkegeln und versprach, das nächste Mal mit von der Partie zu sein und sicherte der Veranstaltung weiterhin die volle Unterstützung des gesamten Vereins zu. Zum Abschluss sei auch noch erwähnt, dass es auf der Stadtmeisterschaft der Hobbykegler Ende des Jahres, erstmals ein Team mit RollstuhlfahrerInnen geben wird.
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