Groß-Gerauer OWK in den Bergen

(Foto: OWK Groß-Gerau)
Groß-Gerau. Hoch hinaus zum Sellajoch-Haus ging es für die OWK-Bergwanderer schon am ersten Tag, als der Friedrich-August-Weg rund um die Langkofel-Gruppe in Angriff genommen wurde. Kräftezehrendes Geröll hielt die Gruppe beim Aufstieg in Atem, was mit der Abfahrt der für sie eigens noch fahrenden Seilbahnen belohnt wurde. In der Unterkunft in St. Ulrich wartete ein Tiroler Abend mit leckeren Spezialitäten auf die Lauffreudigen. Am nächsten Tag fuhren die OWK‘ler mit der Seilbahn Col Raiser hoch und wanderten abwärts zur Regensburger Hütte, dann hoch hinauf zur Pieralonga-Hütte und mit der Seceda-Seilbahn wieder ins Tal. Ein nicht eingeplanter Almabtrieb erwartete die Gruppe auf ihrem Weg von der Raschötzbahn-Bergstation über den prähistorischen Höhenweg zum Broglessattel. Einige Auf- und Abstiege konnten auf der Seiseralm zur gemütlichen Seno-Hütte nur mit dem Regenschirm bewältigt werden. Nach Rückkehr nach St. Ulrich besuchten noch viele die „Art-52-Ausstellung“, die von ortsansässigen Bildhauern interessant gestaltet wurde. Nach einer Fahrt mit der „Blechkabine“ oder dem „Telefonhäuschen“ zur Hütte Rifugio T. Demetz waren die Bergler mit höchster Konzentration in der „Steinernen Stadt“ am Langkofel unterwegs. Nach einer Pause an der Cason Schwaige brachten die Seilbahnen sie wieder wohlbehalten zurück. Was für eine Überraschung am letzten Tag: die Bergstation Raschütz war eingeschneit und deshalb unternahmen die Wanderfreunde nur einen Spaziergang zur Carson-Alm. Zuvor hatten sie im Tal die Pilgerkapelle St. Jakob besucht. Wanderwart Wolfgang Meinke überreichte im Namen der 19 Bergwanderer an Rudolf Groh, Heinz Pitzer und Rosel Wolk typische Spezialitäten als Dank für die Organisation und Durchführung der Bergwanderwoche. (OWK Groß-Gerau)
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