"Muslime zeigen Flagge" in Mendig

Auf dem ehemaligen Flugplatzgelände in Mendig kamen vergangenes Wochenende tausende muslimische Kinder, Jugendliche und junge Männer aus ganz Deutschland zusammen. (viele davon aus Südhessen) Sie haben dabei auch Flagge gezeigt - ganz bildlich.
Am Samstag haben 6.000 Teilnehmer die Deutschlandfahne auf dem Mendiger Flugplatz dargestellt. Unter dem Motto "Muslime zeigen Flagge" solle damit gezeigt werden, dass sich die Muslime mit Deutschland als ihre Heimat identifizieren, hier gerne leben und "zum Guten im Land beitragen möchten".
Zu dem dreitägigen Treffen der Ahmadiyya-Jugendorganisation waren nach Angaben der Veranstalter bis zu 8.500 Heranwachsende anwesend. Zum umfangreichen Programm gehören auch Wissenswettbewerbe, Sportwettbewerbe und ein Redewettbewerb. Mit ihrer Jugendarbeit wollen die Ahmadiyya-Gemeinden nach eigenen Angaben Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule im islamischen Sinne weiterbilden und sportlich fördern. Dabei spiele auch ehrenamtliches Engagement eine große Rolle.
225 lokale Gemeinden
In Deutschland ist die AMJ mit etwa 40.000 Mitgliedern eine der größten Gemeinden unter den organisierten Muslimen. Sie unterhält mehr als 50 Moscheen mit Minarett und Kuppel und etwa 225 lokale Gemeinden sowie einen TV-Sender und einen Verlag.
Wirklich weltoffen?
Von anderen Muslimen wird die Ahmadiyya-Gemeinde häufig als Sekte betrachtet. Selbst bezeichnet sie sich als eine liberale, wertkonservative Reformgemeinde und betont die Akzeptanz von Andersdenkenden.
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