Neuer Besucherrekord: 4. Nacht der Kirchen trotzt dem Regen

(Foto: ACK Darmstadt)
Darmstadt: Viele Gemeinden | 17.156 Menschen aller Konfessionen besuchten die 45 Veranstaltungsorte in Darmstadt und Nieder-Beerbach – ein Zuwachs von fast 25 Prozent im Vergleich zu 2009. St. Ludwig hatte die meisten Besucher, danach St. Josef in Eberstadt.

In der Organisationszentrale der Nacht der Kirchen bei Kirche & Co blieb es spannend bis zum Schluss. „Wir fürchten, der Regen macht uns einen Strich durch die Rechnung“, sagte gestern Nacht gegen 1.00 Uhr Bernd Lülsdorf, neben Anita Gimbel-Blänkle Projektleiter der Nacht der Kirchen. Eine Stunde später war klar: Das Wetter hat nichts geschadet – die angepeilte Besucherzahl von 15.000 wurde weit übertroffen. Das verwundert auch nicht weiter, fragt man die Besucher: „Es war einfach nur genial“, „alle Türen waren offen, das war ganz toll“, „eine beeindruckende Show“.

17.156 Besucher lautet das Ergebnis der Auszählung. „Damit hatten wir so viele Besucher wie die Lilien bei ihrem Aufstiegspiel im Mai“, scherzt Bernd Lülsdorf. Bei der letzten Nacht der Kirchen 2009 waren es 13.800 gewesen. Dass so viele Menschen gekommen sind, zeige Lülsdorf, dass das Konzept bei den Menschen ankommt. Unter der Leitung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Darmstadt vereinigte die Nacht der Kirchen in diesem Jahr 54 Gemeinden aller christlichen Konfessionen an 45 Orten zu einem gemeinsamen, ökumenischen Fest.

Wie 2009 hält St. Ludwig auch in diesem Jahr den Besucherrekord mit über 1.500 Besuchern. Auf den zweiten Platz schaffte es in diesem Jahr St. Josef aus Eberstadt mit gut 1.300 Besuchern. Hier hat der Ökumenische Arbeitskreis Eberstadt eine spektakuläre Feuer-Wasser-Licht-Show geboten, die mit sphärischer Musik und gesprochenen Bibelzitaten für Gänsehaut sorgte. Die Stadtkirche belegte mit etwa 1.000 Besuchern den dritten Platz.

Nach dem großen Geläut um 18.50 Uhr waren fast alle Kirchen Darmstadts von 19.00 bis 24.00 Uhr oder sogar 1.00 Uhr für die Besucher geöffnet. Da die Nacht der Kirchen zwar von der ACK organisiert wird, aber eigentlich eine Bewegung aus den Gemeinden ist, war das Programm wie gewohnt sehr vielfältig: Zu den beliebtesten Angeboten – neben den oben genannten Rennern – zählten der meditative Gottesdienst in der Stadtkirche ebenso wie ein „ZehnDreissig“-Gottesdienst der Stadtmission zur Frage „Würde Jesus twittern?“. Aber auch eine Whisky-Verkostung in der Bessunger Kirche oder ein Orgelkonzert von Andreas Boltz in St. Ludwig gehörten für die Besucher zu den Highlights.
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