10 Jahre Gewaltprävention und Demokratielernen

Dr. Gebauer, Hannes Marb, v.r.

GuD und GUT - ein erfolgreiches Konzept

Die Jubiläumsveranstaltung zu Gewaltprävention und Demokratielernen in Frankfurt ist auch ein Dankeschön an die Lehrkräfte und Schulen, die sich dafür engagieren, so Dr. Bernt Gehbauer, neuer Leiter dieser Kampagne. Schüler sollen den hohen Wert der Demokratie kenn lernen und somit auch Demokratie leben lernen. Für seinen Vorgänger Helmolt Rademacher, der nun in den Ruhestand geht, sind die Förderung des Grundrechtsbewusstseins eine der zentralen Aufgaben. Die Schulzeit ist eine Zeit des Erwachsenwerdens. In dieser Zeit geht es um ein Demokratieverständnis nicht nur von Fächern und Kultur, sondern um gelungene Erfahrungen heraus, so Rademacher. Hierfür steht auch die Gutenbergschule aus Eberstadt. Seit über 10 Jahren ist aus verschiedenen Aspekten und Blickwinkeln eine Konzeption entstanden, die mehr als lobenswert ist. Stellvertretend begrüßte Herr Dr. Gehbauer Schulleitungsmitglied Hannes Marb und dankte für das vielseitige Engagement der Gutenbergschule.
Mit dem von Frau Diplom Pädagogin Jutta Gerbinski unterrichtendem Fach „Soziales Lernen“ wurde der Grundstein gelegt. Es folgten Ausbildungseinheiten von Lion's Quest für die Lehrkräfte, Konfliktberatung, Kinderrechte, Klassenrat, Schülerparlament und BuddY. Alle beinhalten eine Wertevermittlung, die sich auf ein demokratisches Grundverständnis berufen.
Für Rektor Hannes Marb ist es ein wesentliches Element der Schulkultur, „Demokratisches Handeln“ erfahrbar zu machen. Besonders lobt er die konzeptionelle Verzahnung der unterschiedlichen Projekte an der Gutenbergschule. Sie ist nicht nur gewinnbringend für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte, die unterschiedlichen Träger und alle anderen Beteiligten. Dies zeigt bei aller Unterschiedlichkeit in Sprache, Kultur oder Herkunft das gemeinsame Band, Menschen für eine aktive Demokratie zu begeistern. Die Gutenbergschule ist hier gut aufgestellt, angesichts der vielfältigen gesellschaftlichen Probleme. Es ist und bleibt eine strukturierte Daueraufgabe, so Marb, pädagogische Profession und das Erfahren eines gelungenen Demokratieverständnisses.
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