40 Firmlinge und Teamer "im Kloster"

Ein sehr schöner Gedanke einer FSJlerin bei unserer Firmfreizeit in Gnadenthal bei der Jesusbruderschaft: zu Gott kann ich immer kommen- ich bin bei ihm- im Symbol des Fussabtreters- immer herzlich willkommen. Ich darf all meinen Schmutz bei ihm abstreifen, all meine negativen Gedanken mir selbst und anderen gegenüber, darf da sein. So wie ich bin.
Knapp 40 Firmlinge, Teamer und Betreuer haben an einem abgeschiedenen Ort eines ehemaligen Klosters im Taunus bei Bad Camberg in Spiel, Spass und Gebet ihren Glaubensweg unter fachkundiger Anleitung konkretisiert: Wo stehe ich? Gehöre ich dazu? Was brauche ich noch mehr ausser Materiellem für ein geglücktes Leben. Gnadenthal ist ein "Tal der Gnade"- eine Einladung, die verdichtete Gegenwart Gottes auf sich wirken, sich davon berühren zu lassen.

Da wurden Getränkekisten "hochgestapelt", um dem Himmel näher zu kommen, bei einer "Nacht der schwarzen Ritter" waren wir auf einem Geländespiel auf den Spuren geheimnisvoller Mönche und Nonnen.
Zum ersten Mal waren dort -auf dem Nehemiahof in Gnadenthal- Firmlinge statt Konfirmanden zu Gast.
Mit unserem Pfarrer Klein feierten wir in der Klosterkirche einen sehr intensiven und berührenden Gottesdienst, bei dem sich ganz viele Elemente der Firmfreizeit 2016 wiederfanden, u.a. die von den Firmlingen gebastelten Weidenkörbchen, die an das Binsenkörbchen erinnerten, in das der biblische Stammvater Mose als Kind ausgesetzt wurde.
Spirituelle Impulse erhielten wir auch durch das Stundengebet der Gemeinschaft, die sich seit den 60 er Jahren aus Brüdern, Schwestern und Familien unterschiedlicher Konfession zusammensetzt. Wir haben ökumenische Pionierarbeit geleistet- Gott sei Dank und: Wir kommen sehr, sehr gerne wieder!
Mehr Infos: www.jesus-bruderschaft.de
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