Gemeinsam gegen Rechts - Amadeu Antonio Stiftung durch DGB Heppenheim unterstützt

Vor dem alten Rathaus in Heppenheim zeigen Ida Schildhauer vom Unterstützerkreis der Amadeu Antonio Stiftung in Weinheim und Ute Schmitt, Hilde Kille und Franz Beiwinkel vom DGB Heppenheim ihre Kooperation.
Heppenheim (Bergstraße): Rathaus | Mit einer Spende von 500 Euro unterstützen der Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Heppenheim die Amadeu Antonio Stiftung. Beide Organisationen treten für eine Gesellschaft ohne Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus ein. „Egal ob am Arbeitsplatz, beim Einkaufen oder in der Gaststätte – rechten Hetzern begegnen wir mittlerweile überall. Und es wird immer wichtiger, sich deutlich einzusetzen für ein demokratisches Miteinander“, betont Ute Schmitt vom DGB Heppenheim. Wer Zivilcourage zeigt und dafür unbürokratische anwaltliche Beratung oder Unterstützung braucht, bekommt sie bei CURA, einem Fonds, der Amadeu Antonio Stiftung für solche Fälle. Und dorthin geht die Spende des DGB.

Das Geld stammt aus einer Veranstaltung mit dem Babenhäuser Pfarrerkabarett in der Hambacher Schloßberghalle

. Vor ausverkauftem Haus zeigten die beiden Pfarrer mit Witz und politischem Scharfsinn, wie wichtig Zivilcourage in allen Lebenslagen ist. Das Publikum spendete großzügig für die Arbeitsgruppe Asyl in Heppenheim, wie auch für den Fonds der Amadeu Antonio Stiftung. Diese hat ihre Zentrale zwar in Berlin, unterhält mittlerweile aber auch ein Büro in Weinheim.

Seit ihrer Gründung 1998 fördert die Amadeu Antonio Stiftung die Demokratie und die Zivilgesellschaft. Dafür setzte die Stiftung schon in über 1100 engagierten Projekten und Initiativen: Aufklärung, demokratische Teilhabe und Austausch gegen: rechte Ideologie und Gewalt vor Ort. Die Partner der Amadeu Antonio Stiftung arbeiten in den Bereichen Jugendhilfe und Schule, Opferschutz, kommunale Netzwerke sowie im Engagement für und mit Geflüchteten.

Die Stiftung ist nach Amadeu Antonio benannt. Er wurde 1990 von rechtsextremen Jugendlichen in Eberswalde zu Tode geprügelt, weil er schwarz war. Damit war er eines der ersten von fast 200 Todesopfern rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung. Weitere Informationen unter www.amadeu-antonio-stiftung.de
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