Interreligiöses Lernen – Besuch der Ahmadiyya Gemeinde in Darmstadt

Im Gespräch mit dem Imam.

Ethikkurs der Gutenbergschule besucht die Moschee

Der Schüler Muddsar Chaudhry aus der Klasse H 9 organisierte das Treffen mit dem Iman Afaq Ahmad. Als gläubiger Muslim, war es ihm ein Anliegen das Gebetshaus seinem Ethikkurs vorzustellen.
Zusammen mit zwei Lehramtspraktikanten und Herrn Marb besuchte man die Moschee Ahmadiyya Jamaat Darmstadt. Für die Ahmadiyya Gemeinde ist der Islam eine friedliche Religion. Die Achtung vor dem Anderen und der Schöpfung sind die zentralen Werte, die den Mitgliedern durch Iman Afaq Ahmad näher gebracht werden. Nach einer Führung durch die einzelnen Gebetsbereiche wurden etliche Fragen von den Schülerinnen und Schülern an das Oberhaupt der Gemeinde gestellt. Für Iman Afaq Ahmad ist dabei wichtig, dass die Liebe zum Land ein Teil des Glaubens ist. Er zitiert hier auch den Gründer der Bewegung Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad: „ Diejenige, die sich selbst Muslime nennen, aber versuchen, den Islam mit Gewalt zu verbreiten, sind sich ihm innwohnenden Schönheit gar nicht bewusst und weiter: der Glaubensunterschied hält den Muslimen nicht davon ab, seiner Regierung in Treue verbunden zu sein, egal in welchen Land er lebt“. So erfuhren die Schüler auch von der Gleichberechtigung von Mann und Frau in dieser Glaubensgemeinschaft.
Für Schulleiter Andreas Stüber sind Werte wie Achtung und Toleranz besonders an der Gutenbergschule ein wichtiges Gut. Die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft im kulturellen wie religiösem Kontext spiegeln sich an unserer Schule wieder, so Stüber. Daher ist es wichtig durch solche Besuche ein Verständnis zu schaffen, dass Vorurteile abbaut. Aufgrund des eigenen Bewusstseins zu wissen, wo mein eigener religiöser oder ethischer Standpunkt ist, erwächst Verständnis und Toleranz. Im Rahmen der Reihe interreligiöses Lernen dieses Kurses, wird im kommenden Schuljahr die Synagoge in Darmstadt besucht.
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