Lieber Ronald Reagan

Lieber Ronald Reagan;

Im Himmel gibt es keine Briefkästen und kein Internet und dennoch will ich Ihnen diesen Brief schreiben.

Sie hatten dieses Jahr den hundertsten Geburtstag und ich bin sicher sie haben ihn dort oben, wo sie sicher sind, gebührend gefeiert.

Demenz. Alzheimer oder Parkinson kennt man dort oben nicht. Sie sind dort oben gesund und fit.

Ich musste oft in diesen Tagen an sie denken. Sie waren ein wahrhaft großer Präsident, der sein Land liebte. Sie dienten dem Land und führten es so, dass man stolz auf Amerika sein konnte.

Das ist umso schmerzvoller, als dass mit Obama heute ein Mann Präsident ist, der sein Land nicht liebt.

Jeder mit Verstand muss zugeben, dass sie recht hatten was Gaddafi und was konservative Werte betrifft. Hier hat Deutschland unter unserer Kanzlerin, die sie wahrscheinlich nicht mehr kannten, komplett versagt.

Sie wußten, wie man mit Diktatoren umgeht. Sie haben Gaddafi nach dem Lockerbie Anschlag gezeigt, dass er sich nicht alles erlauben kann. Doch die Staatengemeinschafft hat nicht begriffen, dass man mit Terroristen keine Geschäfte macht.

Sie hatten richtig gesagt, dass der Rais aus Sirte aus Libyen ein Synonym für Barbarentum gemacht hat. Die Libyer sind angewidert und beschämt über diesen Mann, der ihr Land in Besitz genommen hat. Das ehrbare Libyen im Würgegriff eines Tyrannen schmerzt.

Jetzt sollte der Westen eingreifen und eine Militärintervention starten. Doch nur Sarkozy und Cameron sind bereit dem gepeinigten Volk zu helfen. Amerika aber schweigt. Nur die Aufrechten in Amerika stehen auf, unter ihnen Sarah Palin, die vom Präsidenten erwarten, dass er handelt. Doch er enttäuscht lieber, so wie er immer enttäuscht hat.

Die Republikaner in Amerika haben das libysche Volk nicht vergessen. Sie haben ihren wahren Präsidenten, Ronald Reagan, nicht vergessen.

Gott schütze, auch in Ihrem Namen, das libysche Volk.

Herzlichst

Ihr Kieran

(Bildquelle: http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1197774)
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