Caritasverband begrüßt Anhebung der Miethöchstsätze in Darmstadt

Als sozialpolitisch sehr erfreulich und für die Betroffenen mehr als hilfreich bezeichnet der Caritasverband Darmstadt e.V. die vom Magistrat beschlossene Anhebung der Angemessenheitsgrenzen für Kosten der Unterkunft und Heizung im Bereich des SGB II (ALG II) und SGB XII (Sozialhilfe und Grundsicherung) in Darmstadt.

„Als Wohlfahrtsverband erleben wir in unserer täglichen Arbeit immer wieder die sozialpolitischen Auswirkungen der hohen Mieten im Stadtgebiet“, so Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer. „Umso erfreulicher ist es daher aus unserer Sicht, dass die Sozialdezernentin diese Fragestellung zu einem ihrer Schwerpunktthemen macht und aus unserer Sicht überzeugende Lösungen vorschlägt.“

Vom Standpunkt des Caritasverbands führt dieser sozialpolitische Schritt zu einer deutlichen Abmilderung der auch in Darmstadt zu beobachtenden Tendenz der Verdrängung einkommensschwacher Bürger aus den Kerngebieten der Stadt. Dieser Prozess der Gentrifizierung kann aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes der katholischen Kirche nur mit einem wissenschaftlich fundierten, kritischen Blick auf die bestehenden Verhältnisse und daraus gefolgerten entschlossene Maßnahmen entgegengewirkt werden.

Das aus Sicht des Caritasverbands fachlich hochwertige Monitoring der Stadt, welches sich regelmäßig in einer fundierten Sozialberichterstattung manifestiert, sowie die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Angemessenheitsgrenzen im Bereich der Sozialtransferbezüge, sind eine solide Grundlage diesen Prozessen Einhalt zu gebieten.
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