Die Jagd auf die hessischen Schlaglöcher ist eröffnet

Bereits zur CeBIT 2011 wurde der hessenweite Mängelmelderdienst vorgestellt, der es Bürgern erleichtern soll ihre Anliegen direkt an die zuständige Kommune zu richten. Mängelmelder.de nun bietet einheitliche Lösung für Meldung von Bürgeranliegen. Per iPhone oder Internet können Bürger in Hessen jetzt Anliegen schnell und unkompliziert an ihre Stadtverwaltung senden. Damit wird zweierlei erreicht: Der Dialog zwischen Bürger und Behörde wird effizient und konstruktiv. Und Infrastrukturschäden werden schneller erfasst und behoben.

Kaputte Straßenlaternen, tiefe Schlaglöcher, illegal abgeladener Müll. Ärgerlich. Aber was kann man schon machen, es kümmert sich ja doch keiner drum, so die Meinung vieler Bürger. Dieser Zustand gehört nun der Vergangenheit an. Schäden an der städtischen Infrastruktur können nun schnell und einfach mit einem Foto erfasst und an die zuständige Verwaltungsstelle weitergeleitet werden. Die Anwendung steht jetzt auch als Gratis-App für das iPhone und Android Mobiltelefon zur Verfügung.

„Mit Mängelmelder.de wollen wir eine interaktive Anwendung mit einem ganz konkreten Nutzen etablieren. Wenn man unterwegs ein abgeknicktes Straßenschild sieht, kann man das mit wenigen Klicks an die Stadtverwaltung melden, die sich dann drum kümmert“, erklärt Dr. Robert Lokaiczyk Sinn und Zweck seines Projektes. Darüber hinaus verstehen die Informatiker Klug und Lokaiczyk die Anwendung Mängelmelder.de als Pilotprojekt, mit dem sie die Akzeptanz von E-Partizipation bei Bürger und Kommune stärken wollen. „In Großbritannien gibt es mit fixmystreet ein ähnliches Projekt, das sehr erfolgreich ist, und auch in Brandenburg wurde ein vergleichbares System gut angenommen“, erklärt Dr. Tobias Klug. Eine mobile Anwendung wie das App fürs iPhone, mit dem man sein Anliegen unmittelbar einreichen kann, gibt es hierzulande noch nicht. Das ist ein Novum.

Lokaiczyk und Klug sind davon überzeugt, dass die Zeit reif dafür ist, den Dialog zwischen Bürger und Kommune durch technologische Lösungen zu verbessern und damit die Abarbeitung von Bürgeranliegen zu vereinfachen sowie die Bürgerzufriedenheit zu erhöhen.

Das kostenfreie Projekt wird von der Firma wer|denkt|was einer Ausgründung der TU Darmstadt betrieben.
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