Enteignung wird vorbereitet!

Zehn Prozent „Schulden-Steuer“ auf alle Spar-Guthaben



Der IWF fordert eine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent auf die Ersparnisse der Bürger in der Eurozone. Begleitet könnte diese massive und flächendeckende Enteignung von Kapital-Verkehrskontrollen sein: Den Euro-Bürgern sollen alle Fluchtwege abgeschnitten werden.

Alarm für Sparer

Im neuen Fiscal Monitor fordert der IWF, dass der Spitzensteuersatz in Deutschland auf bis zu 70 Prozent angehoben wird. Der Vorschlag ist die erste konkrete Ankündigung einer flächendeckenden Enteignung.
Der IWF-Bericht (hier im Original, Englisch:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-cont...) enthält viele Zahlen und Daten.

Die politische Botschaft

Im „Fiscal Monitor“ entwickelt der IWF auf Seite 49 des Dokuments das Szenario, das die Bürger Europas im Schlaf überrumpeln soll:

„Die deutliche Verschlechterung der öffentlichen Finanzen in vielen Ländern hat das Interesse an einer Zwangsabgabe auf Vermögen (capital levy) geweckt. Dies ist eine einmalige Abgabe als eine außergewöhnliche Maßnahme, um die Nachhaltigkeit der Schulden wiederherzustellen. Der Charme einer solchen Maßnahme besteht darin, dass eine solche Steuer erhoben werden kann, bevor es zu einer Steuerflucht kommen kann. Dazu muss der Glaube hergestellt werden, dass diese Maßnahme einmalig ist und niemals wiederholt wird. Die Steuer würde die Bürger nicht verstören. Einige würden sie sogar als fair empfinden.“

Der IWF formuliert weiter:
„Die Voraussetzungen für eine solche Steuer müssen geschaffen werden. Doch sie müssen abgewogen werden gegen die Alternativen: Diese wären die Ablehnung der öffentlichen Schulden (also Staatspleiten, Anm. d. Red.) oder Inflation.“
Der IWF lässt den Europäern die Wahl zwischen einer Zwangsabgabe oder einer Vermögensentwertung durch Inflation. Der IWF berechnet, um die Schulden auf den Stand von 2007 zurückzufahren „eine Steuer von etwa 10 Prozent für Haushalte mit einem positiven Vermögensstand.“
Teil 1
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