Eurozonenkrise und autoritärer Umbau der EU

Wann? 07.03.2013 20:00 Uhr

Wo? Andreas-Gemeinde, Paul-Wagner-Straße 70, 64285 Darmstadt DE
Darmstadt: Andreas-Gemeinde | Quo vadis Europa? Die Eurozonen-Krise und der autoritäre Umbau der EU
Donnerstag,7. März. 20 Uhr. Andreasgem. Bessungen,Paul-Wagner-Str. 70
Veranstaltung von Attac Darmstadt mit dem Politologen A. Passadakis

Quo vadis Europa? Die Eurozonen-Krise und der autoritäre Umbau der EU , zu diesem Thema spricht Alexis Passadakis am Donnerstag, dem 7. März um 20 Uhr im Rahmen einer Veranstaltung von Attac Darmstadt. Ort ist der „ Gemeindesaal“ der Andreasgemeinde ( Paul-Wagner-Str.70 in Bessungen, Nähe Haltestelle Landskronstr.). Alexis Passadakis ist Politologe und Mitglied im Koordinierungsausschuss von Attac Deutschland.

Hintergrund seines Vortrags ist die drakonische Kürzungspolitik in den Staatshaushalten der EU in Verbindung mit neoliberalen
"Strukturanpassungsmaßnahmen". Motor ist dabei insbesondere auch die Bundesregierung. In Griechenland, Portugal und Irland wird
diese Politik, bei der Millionen verarmen, mit Hilfe der Troika (EU-Kommission, IWF und EZB) durchgesetzt. Parallel dazu werden seit
2010 neue Regelwerke und Verträge auf europäischer Ebene geschaffen, die diese Kürzungspolitik auf die gesamte Eurozone ausdehnen sollen. Dazu gehören u.a. der Fiskalpakt und die europäische „Schuldenbremse“. Rigoros gespart wird nicht bei den Reichen und Starken, sondern bei den Armen und Schwachen. So setzt sich die Verarmung fort, die Massenkaufkraft sinkt weiter und die Wirtschaft wird durch dieses Kaputtsparen stranguliert. In Griechenland wird dieses Modell vorexerziert und geprobt und für andere Länder der Eurozone dient es als Modell , wobei Frau Merkel auf dem Wirtschaftsforum in Davos schönfärberisch von einem „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ sprach. Die Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur und der sozialen Sicherungssysteme soll weiter neoliberal dereguliert werden.

Auf diese Fragen und Probleme wird Alexis Passadakis eingehen, aber auch auf den wachsenden politischen Widerstand gegen diese Form des „europäischen Projektes“.
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