Fremd machen – sexualisierende Migrationsfeindlichkeit und Perspektiven für die Durchsetzung von Gegenstimmen

Wann? 16.01.2017 16:00 Uhr

Wo? Evangelische Hchschule, Zweifalltorweg, Darmstadt DE
Darmstadt: Evangelische Hchschule | Erste Referentin in der Vortragsreihe: ‚Zum Verhältnis rassistischer und sexistischer Ausschließungsideologien und -praxen. - Handlungsanforderungen
für Forschung, Praxis und Lehre der Sozialen Arbeit‘ im WS 2016/2017 und SoSe 2017 ist Astrid Messerschmidt, Bergische Universität Wuppertal.

Für die Abwehr von Migration werden in Westeuropa bevorzugt antimuslimische
Diffamierungen eingesetzt, die muslimische Frauen und Männer in je spezifischer Weise fremd machen und als bedrohlich markieren. Die Angst vor der Dominanz derer, die bisher eine sozial deklassierte Minderheit gewesen sind, motiviert auch den sexistischen antimuslimischen Rassismus. - Die weiblichen Bekleidungsformen Niqab, Hijab und Burka geben Stoff für den Kampf um eine heimatliche nationale Identität; diese soll vor den Zumutungen der Globalisierung schützen. Der Beitrag skizziert im Kontext aktueller migrationsfeindlicher Proklamationen Ansatzpunkte für eine rassismuskritische Reflexivität.

Die Vortragsreihe in Raum VE 1 ‚Zum Verhältnis rassistischer und sexistischer Ausschließungsideologien und -praxen - Handlungsanforderungen für Forschung, Praxis und Lehre der Sozialen Arbeit‘ (WS 2016/2017 und SoSe 2017) wird von Alexandra Rau, Kerstin Rathgeb und Elke Schimpf organisiert und findet in Kooperation der evangelischen Hochschule Darmstadt und dem Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen statt. Näheres unter: www.eh-darmstadt.de/aktuell.
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