„Ich wähle unterwegs! – Für einen Politikwechsel“

DGB-Hochschulgruppe Darmstadt ruft Studierende zu Briefwahl und zum Aktivwerden auf.

Am 22. September 2013 sind Landtagswahlen in Hessen. Diesbezüglich hat DGB-Hochschulgruppe Darmstadt am 11. und 12.7 die Studierenden der TU und der HDA zur Briefwahl aufgerufen. Unterstützung fand die Aktion durch die Landes-ASten-Konferenz.

Mit dieser Aktion wollten die aktiven Studierenden der DGB-Jugend ihre KommilitonInnen darauf hinweisen, wie wichtig es für Studierende ist, wählen zu gehen. Damit verbunden war jedoch keine Wahlempfehlung für eine Partei. Vielmehr ging es der DGB-Hochschulgruppe darum, die Studierenden darauf hinzuweisen, dass auch im Interesse der Studierenden ein grundsätzlicher Politikwechsel her muss. „Die Teilnahme an den Wahlen ist diesbezüglich eine Möglichkeit, den Verantwortlichen ein deutliches Zeichen der Unzufriedenheit zu zeigen. Denn gerade in der Bildungspolitik ist das Land tonangebend. Und wer einen Politikwechsel in der hessischen Hochschulpolitik möchte, sollte seine Stimme nicht verfallen lassen“, so Sascha Schmidt, Jugendbildungsreferent für Südhessen.
Andernfalls drohe die höchst unsoziale Fortführung der Hochschulpolitik unter einer CDU-geführten Landesregierung, mit katastrophalen Folgen für die Studierenden und Beschäftigten der Universitäten. „Unter der schwarz-gelben Landesregierung hat die Studienqualität ebenso gelitten wie die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen“, so Schmidt weiter. Vor dem Hintergrund dieser hochschulpolitischen Bankrotterklärung der hessischen Landesregierung sei es gut, dass Studierendenvertretungen und Gewerkschaften gemeinsam für einen Politikwechsel eintreten und mit der Aktion „Ich wähle unterwegs“ alle Studierenden ermutigen wollen, an den Wahlen teilzunehmen – auch in den Semesterferien.
Die Hochschulgruppe rief zudem dazu auf, selber aktiv zu werden. Sascha Schmidt: „Wählen allein reicht nicht. Wichtig ist, sich aktiv für eine bessere Hochschulpolitik einzusetzen und sich zu organisieren. Sei es in Studierendenvertretungen, Gewerkschaften und politischen Gruppen. Die Politik braucht immer wieder den Druck der Gremien, als auch den der Strasse, um an die Interessen der Betroffenen erinnert zu werden. Ohne diesen Druck hätten wir in Hessen vermutlich noch heute Studiengebühren“.
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