Oekumenischer Ratschlag am 30.04.2016 in Frankfurt im Haus am Dom

Wann? 30.04.2016 10:00 Uhr bis 30.04.2016 17:30 Uhr

Wo? Haus am Dom, Frankfurt am Main DE
Frankfurt am Main: Haus am Dom |

Im Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ist ein Oekumenischen Ratschlag angesetzt. Dieser knüpft an die Oekumenische Versammlung 2014 und ihre „Mainzer Botschaft“ an. Diese Anliegen haben mittlerweile einigen Schub erfahren, zum einen durch die Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus, zum andern durch die Verabschiedung der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN, die Sustainable Development Goals (SDGs) - und den Klimagipfel von Paris.

Die SDGs sind Kompromissprodukte und enthalten Unzulänglichkeiten und Widersprüche – etwa zwischen Wachstumsmodell und Klimaschutz - oder leiden an fehlender Reichtumskritik. Sich mit ihnen beschäftigen, wie es weltweit auch andere tun, spannt hier den Bogen weiter, indem spirituelle Grundlagen der Transformation Vorrang bekommen. Dabei gilt es, Anregungen zu einem verstärkten sinnhaften, "plastischen" Erfahren der Welt aufzunehmen, Anliegen der OeV 2014. Neue kulturelle Bewegungen sollen auch in den Blick kommen.

Multiplikatoren und Teile der Zivilgesellschaft, die sich – ausgehend von einer spirituellen Grundlage – mit den SDGs auseinandersetzen, sollen mitwirken .
Die Zusammenkunft ist ein Auftakt zu weiteren Ratschlägen mit dem Ziel einer kritischen Auseinandersetzung mit den SDGs. Dabei sollen die Anliegen des konziliaren Prozesses (wieder) in den Gemeinden und besonders bei jungen Menschen bewusst werden in der Zuversicht, dass daraus Aktivitäten (Veranstaltungen, Gesprächskreise u.a.) zustande kommen. - Im Mittelpunkt steht darum das Thema „Spiritualität als wichtiger Baustein der großen Transformation“.

Für einen vorbereiteten Austausch sind alle Teilnehmenden um ein kurzes Statement von < 10 Zeilen zum eigenen Organisationshintergrund sowie Anliegen und Zielen gebeten. – Wer teilnehmen will, melde sich bitte bei euw.gebert@t-online.de – mit beigefügtem Statement.

Die vorgeschlagene Tagesordnung umfasst eine Begrüßung und Benennung der gemeinsamen Ziele, eine Vorstellungsrunde mit schriftlicher Vorstellung, dann mündlich (Namen evtl. zzgl. 90 sec) unter Leitung von Ulrich Schmitthenner. – Gegen 10.45 beginnt die Inhaltliche Einführung mit einem Impulsreferat von Werner Gebert: "Ohne spirituelle Grundlage sind Entwicklungsziele nicht erreichbar" (mit Aussprache bis 11:15h). Auf das Angebot zum Mittagsgebet von Peter Schönhöffer sowie Mittagessen und Pause folgt um 15.00 Uhr das Impulsreferat II: „Konziliarer Prozess, Ökumenische Versammlung und prophetische Kirche. Wie und wo geht die Saat auf?“ von Peter Schönhöffer; Willi Knecht und Peter Schönhöffer leiten die Aussprache.

In der Gruppenarbeit sind Kleingruppen mit Leitfragen vorgesehen: Wie können Gemeinden Ideen des konziliaren Prozesses aufgegreifen? - Wie können Gemeinden politische Spiritualität - zumal mit jungen Menschen - leben?- Außerdem: Ideen zur weiteren Ausgestaltung des nächsten Ratschlages. - Text für die Internetplattform der Bundesregierung. – Brief an Gruppen
und ggf. gesonderter Brief an Kirchenleitungen und Synoden („Kirche des gerechten Friedens werden“).

Ab 16:00 Uhr werden weitere Schritte verabredet, ggf. eine Resolution verabschiedet, weitere Aktionen geplant, Aktionen vorgeschlagen: z.B.
Briefe an Kirchenleitungen und Synoden und/oder Wahlprüfsteine für Bundestagswahl sowie Bildungsangebote.
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