Schrottpapiere für die Altersvorsorge

Die Europäische Versicherungsaufsicht(Eiopa) die darüber wachen sollte, dass die Anbieter privater Altersvorsorge auch die Leistungen ihrer Kunden bedienen können senkt die Eigenkapitalunterlegung für sogenannte ABS-Papiere. ABS-Papiere (Asset Backed Securities) sind Kreditverbriefungen die einstmals zu Recht als toxisch verschrien waren, da sie als Auslöser der Finanzkrise galten.

Kreditverbriefungen als toxische Papiere verschrieen

Die Versicherer müssen für Verbriefungen der Kreditwürdigkeit BBB nicht mehr für jedes Jahr der Laufzeit 8,5% Kapital unterlegen, sondern nur noch 3,5%. Bemerkenswert ist dies im Vergleich zu anderen Anlageklassen. Aktien müssen die Versicherer mit 49% Kapital unterlegen wie Investitionen in Windkraftanlagen und Energienetze.
Anstatt dass die Versicherer mit ihren Investitionen langfristig die Wertschöpfungen der Volkswirtschaft unterstützen sollen Banken von ihren unglücklichen Investitionen der Vergangenheit entlastet werden. Dies alles geschieht zu Lasten der Versicherungsnehmer deren Altersvorsorge mit Schrottpapieren abgesichert werden. Wird die Altersvorsorge bald auf dem Schrottplatz entsorgt?
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