SPD-Eberstadt kritisiert Sanierungsstau der Bauverein AG

Die SPD-Eberstadt kritisiert den weiterhin baufälligen Zustand eines Parkhauses, mit 200 Stellplätzen, der Bauverein AG in der Eberstädter Stresemannstraße. Dabei hat die Bauverein AG im letzten Oktober versprochen, das marode Objekt im März 2015 für 2,5 Millionen Euro zu sanieren. Passiert ist seitdem nichts. Noch immer sind die Anwohner durch Müll, Tropfwasser und aufgrund einer Teilsperrung von einer starken Parkplatznot geplagt.

Als sich die SPD-Eberstadt im Oktober 2014 mit rund 30 Bürgern und Anwohnern zu einem Ortstermin am Parkhaus in der Stresemannstraße getroffen hat, ist die Sache klar: Das zu den Wohnhäusern südlich der Stresemannstraße gehörende Parkhaus, betrieben durch die Bauverein AG, ist praktisch unbenutzbar geworden. Über 100 Parkplätze auf dem oberen Parkdeck sind zu diesem Zeitpunkt, aufgrund der Einsturzgefahr, schon seit einem Jahr gesperrt gewesen. Hinzu kommen Probleme durch bröckelnden Beton, Tropfwasser aus den Decken, defekte Abwasserpumpen, Müll und einen gefährlichen Zweirichtungsverkehr. Es ist sogar so weit gekommen, dass einzelne Mieter Plexiglasscheiben und Regenrinnen installiert haben, um das eindringende Wasser fernzuhalten. Schon im letzten Oktober kritisiert Stadtrat Gerhard Busch die seit Ende 2013 bestehende Parkplatznot: „Vor allem für Frauen ist es im Dunklen nicht hinnehmbar, über mehrere Blocks vom Auto zum Haus laufen zu müssen“.

Hoffnung ließ eine darauf folgende Presseankündigung des Bauvereins aufkommen. In dieser versprach das Hausverwaltungsunternehmen die Sanierung im März 2015. Jetzt im April 2015 fragen sich viele Betroffene, was aus der versprochenen Sanierung geworden sei: „Schon Ende März gingen die ersten Anrufe bei uns ein, ob denn nun endlich mit den Baumaßnahmen begonnen werde“, so Oliver Lott, Vorsitzender der SPD-Eberstadt. Dass der Druck groß sei, merke man an der Zahl der Anrufe und Mails, so Lott weiter. Leider konnte die SPD-Eberstadt in diesem Fall nur immer wieder auf die Versprechung des Bauvereins hinweisen, dass eine Sanierung geplant sei.

Damit dieser Zustand nicht weiter anhält wird Dagmar Metzger, Vorstandsmitglied der Eberstädter SPD, Kontakt mit dem Vorsitzenden der Bauverein AG, Dr. Braun, aufnehmen. Ebenso versuchen die Genossen durch eine aktive Öffentlichkeitsarbeit die Aufmerksamkeit auf das Problem zu lenken und somit die Entscheidungsträger zum Handeln zu bewegen. „Wir hoffen, dass es dieses Mal wirkt“, sind sich Busch und Lott einig und hoffen im Sinne der Anwohner das Thema nicht weiter im Auge behalten zu müssen.
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