VdK Darmstadt fordert sichere Behindertenparkplätze für ratsuchende Bürger! Was ist Stadt und Landkreis die Sicherheit von Menschen mit Behinderung wert?

Darmstadt: VdK-Kreisverband | Seit Monaten fordert der Sozialverband VdK Hessen – Thüringen, Kreisverband Darmstadt, eine Änderung in der Anordnung der Behindertenparkplätze vor dem VdK-Haus in der Landgraf - Georg - Str. 58 - 60 in Darmstadt.
Derzeit gibt es beim Ein- und Aussteigen immer wieder gefährliche Situationen. Auf der Fahrerseite durch den fließenden Fahrverkehr einer Hauptverkehrsstraße und auf der Beifahrerseite durch den angrenzenden Fahrradweg.

Wie allgemein bekannt ist, benötigt gerade ein Rollstuhlfahrer zum Ein- und Aussteigen mehr Zeit als ein Mensch ohne Behinderung. Schon von daher ist es eine unzumutbare Einschränkung, wenn die allgemeinen Behindertenparkplätze parallel zur stark befahrenen Fahrbahn angebracht sind. Hinzu kommt, dass diese Parkplätze zu gewissen Zeiten überhaupt nicht benutzt werden können.
Beispielsweise wird in den Wintermonaten der Schnee von der Straße einfach auf die Behindertenparkplätze geschoben und dort aufgetürmt. Aber auch während des Heinerfestes werden die Parkplätze für andere Zwecke missbraucht.

Dies kann auf keinen Fall hingenommen werden.

Der Kreisvorsitzende Hermann Schuchhardt sagte dazu: „Das ist nicht zu tolerieren, hier werden Behinderte diskriminiert. Sie können ihre freiheitlichen Rechte nicht ausüben, wenn sie den für sie vorgesehenen Parkplatz nicht benutzen können. Hier muss die Stadt schnellst möglichst ihre Verkehrssicherungspflicht wahrnehmen. Nicht umsonst wurde das Diskriminierungsverbot für Behinderte in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen“

Alleine der VdK Kreisverband Darmstadt Stadt und Land rund 8000 Mitglieder in 21 Ortsverbänden aus Darmstadt und dem Umland. Davon suchen täglich ca. 20 – 25 Personen die Kreisgeschäftsstelle auf. Hinzu kommen die Besucher der Bezirksgeschäftsstelle und der Berufungsabteilung.

Am 23. September 2011 fand auch ein Ortsbesichtigungstermin mit der Straßenverkehrsbehörde statt.
Diese sieht das Problem zwar auch, sieht aber keine Möglichkeit, kurzfristig den Bereich umzubauen. Stattdessen verweist dieses Amt auf „sichere Parkmöglichkeiten auf dem Parkplatz des Jugendstilbades“. Dies kann natürlich keine Lösung sein.

Inzwischen wurden auch der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Herr Jochen Partsch, und die Parteien angeschrieben und gebeten, die Forderung zu unterstützen. Teilweise liegen bereits die ersten Rückmeldungen vor.

Wir fordern die politisch Verantwortlichen in der Stadt Darmstadt und auch die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und Städte auf:
Unterstützen Sie unsere Forderung nach einer raschen Lösung!
Lassen Sie die Schwächsten in unserer Gesellschaft nicht im Regen stehen!

Behinderung geht alle an und kann jeden unvermittelt treffen!
1 Kommentar
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Uwe Preusch aus Alsbach | 03.03.2012 | 15:02  
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