Wahl-Talk: Miteinander gerecht leben

Wann? 25.08.2017 18:30 Uhr

Wo? Wahl-Talk, Jägertorstraße 207, 64289 Darmstadt DE
Darmstadt: Wahl-Talk | Am Freitag, den 25. August 2017, fand im Kreishaus in 64289 Darmstadt, Jägertorstraße 207, eine Gesprächsrunde mit Wählern und Kandidaten für die kommende Bundestagswahl statt. Diese Veranstaltung stand unter dem Motte: „Miteinander gerecht leben“. Dies erweckte schon früh meine Aufmerksamkeit, und so las ich die Liste der zugesagten Kandidaten genau durch. Es war mir klar, dass nicht die Vertreter aller, für den nächsten Bundestag kandidierenden Parteien, eingeladen werden konnten. Auch wenn die Veranstaltung unter der Regie der beiden großen christlichen Konfessionen stattfand, erwartete ich nicht unbedingt einen Vertreter der „Partei Bibeltreuer Christen (PBC)“. Doch sollten Vertreter all jener Parteien anwesend sein, die eine Chance haben, in den nächsten Bundestag einzuziehen, also die 5%-Hürde überschreiten würden. Ein Vertreter der FDP war gelistet, doch sah ich keinen Kandidaten der „Alternative für Deutschland (AfD)“. Nach den mir vorliegenden Prognosen würde die AfD sogar einen größeren Stimmenanteil bei der nächsten Bundestagswahl einfahren, als die FDP. Daher fragte ich beim Veranstalter nach, warum kein AfD-Kandidat zugesagt habe. Zu meinem großen Erstaunen musste ich erfahren: “Aufgrund des Parteitags der AFD und den Äußerungen von Björn Höcke hat sich das Forum entschlossen, die Kandidat*innen der AFD zur Bundestagswahl nicht einzuladen.“
Diese Antwort erstaunte mich sehr. Handelt es sich dabei doch um eine Form der „Ausgrenzung“, wo doch gerade die christlichen Konfessionen so gegen „Ausgrenzung“ wettern. Auch widerspricht dieses Handeln klar dem Motto der Veranstaltung, nämlich: “Miteinander gerecht leben.“ Auch Äußerungen von Frau Dr. Sahra Wagenknecht (Die Linke) stießen schon auf Unverständnis. Trotzdem war ein Vertreter der Partei „Die Linke“ eingeladen worden. Warum wurde es im Falle der AfD nicht ähnlich gehandhabt? Man musste ja nicht gerade Herrn Björn Höcke einladen.
Vor diesen hehren Ansprüchen des Forums der Veranstalter ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum dann die Vertreterin einer Partei eingeladen worden ist, die unschuldige Dritte terrorisiert und kriminalisiert, wobei sogar vor Meineid nicht zurückgeschreckt wird,
die Gewalttäter und potentielle Mörder deckt, um Unschuldige hinter Gitter zu bringen,
die den Tod eines Menschen wegen ein paar Quadratmeter Grund billigend in Kauf nimmt, die „Schwarze Listen“ führt, welche einem Berufsverbot gleichkommen,
und die die ihr unliebsamen Personen aus dem Beschäftigungsverhältnis vertreibt, die sich wie eine Krake gebärdet,
die überall ihre Tentakel stecken hat, sodass man rechtlos wird (Auf Wunsch können entsprechende Dokumente vorgelegt werden.)und damit den Beinamen unseres Herrn und Heilands besudelt?
So hat bereits der verstorbene Kölner Erzbischof Dr. Joachim Kardinal Meisner gefordert, diese Partei solle sich einen anderen Namen zulegen:
Die Christlich Demokratische Union (CDU).
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