Nervige Schädlinge an Zimmerpflanzen

Fast jeder hatte schon einmal mit ihnen zu tun: Spinnmilben. Sie gehören zu den sogenannten Spinnentieren und sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Die Tiere zählen zu den lästigsten Schädlingen, die Pflanzen befallen können. Wenn Pflanzen von Spinnmilben betroffen sind, müssen sie über einen längeren Zeitraum behandelt werden, sodass sie auch in Zukunft fern bleiben!

Lästige Schädlinge
Spinnmilben sind der Alptraum jedes Gärtners oder Pflanzenliebhabers, denn die kleinen Tiere lassen sich relativ schwer bekämpfen. Die Schädlinge weisen eine Größe von nicht einmal einem halben Millimeter auf. Je nach Art der Gattung können sie rot, weiß, grün oder gelblich sein. Man findet die lästigen Milben an den Blattunterseiten sowie den Triebspitzen der Pflanzen. Dort setzten sie sich fest und saugen der Pflanze wortwörtlich den Saft aus. Die Folgen sind zuerst ein silbriger Schimmer auf den Blättern. Sind die Blätter erst einmal so richtig leergesaugt, fallen diese meist einfach ab und vertrocknen. Wer seine Pflanze dann retten und Mangelerscheinungen vorbeugen will, kommt an einigen Maßnahmen nicht vorbei!

Erste Maßnahmen gegen Spinnmilben
Als erste Maßnahme muss die Pflanze erst einmal gründlich gereinigt werden. Dazu wird üblicherweise ein harter Wasserstrahl verwendet, der den Großteil der Milben einfach abspült. Leider klammern sich die kleinen Tiere jedoch gerne an den Blättern fest, sodass die Sache gar nicht so einfach ist. Auch die Blattunterseiten sollten beim Abduschen berücksichtigt werden, denn hier setzen sich die Tiere ganz besonders gerne fest!

Nachdem die Pflanze nun gründlich gereinigt wurde, kommt nun eine spezielle Spritzkur gegen die Schädlinge ins Spiel. Hierzu findet man im Handel eine Vielzahl an unterschiedlichen Mitteln gegen Spinnmilben. Wichtig ist, dass die Pflanze jedoch einen langen Zeitraum über mindestens einmal die Woche abgespritzt wird, denn es geht vor allem darum, auch die Eier abzutöten. Die meisten Mittel töten jedoch nur die Tiere selbst, nicht aber ihre Larven ab. Wer die Pflanze einige Wochen lang regelmäßig mit dem Mittel behandelt, kann sicher gehen, dass er auch die neu geschlüpften Tiere vor deren Geschlechtsreife abtötet, so dass keine neuen Eier gelegt werden können!

Auch vorbeugend kann man einiges tun: milbenfreies Pflanzenmaterial sollte verwendet werden und die Stickstoffdüngung begrenzt werden, denn Pflanzen, die überdüngt sind, sind am häufigsten von den Schädlingen betroffen!
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