Der Wiesbadener Nico Rosberg gewinnt Großen Preis von Deutschland in Hockenheim

Triumph im Silberpfeil Nico Rossberg Foto: Gido Heß
Besser konnte die Woche für Rosberg nicht laufen, nach Hochzeit und Vertragsverlängerung holt er den Siegerpokal von Hockenheim.
Rosberg konnte schon in der ersten Kurve froh sein, sich am Samstag zum fünften Mal in dieser Saison die Pole gesichert zu haben, in der Mercedes-Box atmete auch Fußball-Weltmeister Lukas Podolski auf. Rosberg kam vor 52 000 Zuschauern bestens weg, als die Roten Ampeln erloschen. Dahinter konnte auch Bottas seinen zweiten Startrang verteidigen.
Der 29 Jahre alte Mercedes-Pilot holte sich mit einem absolut souveränen Rennen einen Start Ziel Sieg, vor Valtteri Bottas und seinem Team Kollegen Lewis Hamilton. „Das ist fantastisch. Es ist ein tolles Gefühl hier zu gewinnen. Heute Abend werden wir schon noch ein bisschen feiern“, sagte Rosberg Freudestrahlend nach dem Rennen.
Rosbergs Stallgefährte Lewis Hamilton startete die erhoffte Aufholjagd, nachdem eine geplatzte Bremsscheibe im Qualifying und ein Getriebewechsel vor dem Rennen den englischen Ex-Weltmeister bis auf Rang 20 in der Startaufstellung nach hinten gespült hatten. "Ich habe getan, was möglich war. Es war schwierig, durchs Feld zu kommen", sagte Hamilton. Mercedes hatte bei Hamiltons F1 W05 Hybrid nach dem spektakulären Crash vom Samstag die Bremsen eines anderen Herstellers aufgezogen, mit denen auch Rosberg unterwegs war.
Red-Bull Pilot Sebastian Vettel aus Heppenheim verpasst als Vierter das Podest.
Der Brasilianer der Brasilianer Felipe Massa überschlug sich nach einer Kollision mit dem McLaren von Kevin Magnussen, rutschte einige Meter auf dem „Dach“ liegend über den Asphalt der Auslaufzone.
Im Klassement führt der frisch vermählte Rosberg, der als erster deutscher Fahrer seit Michael Schumacher 2006 auf dem badischen Traditionskurs gewinnen konnte, nach 10 von 19 Saisonrennen mit 190 Punkten. Hamilton liegt eine Woche vor dem Großen Preis von Ungarn 14 Zahler zurück.
Hockenheim Gast Weltmeister Lukas Podolski hatte auf der Tribüne fleißig die Daumen gedrückt und zuvor auch Grüße an Rekordweltmeister Michael Schumacher geschickt. "Ich möchte Michael und seine Familie grüßen. Ich wünsche ihm ganz viel Kraft, damit es ihm wieder besser geht. Den Pokal in Brasilien haben wir auch für ihn gewonnen", so der Spieler des FC Arsenal.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.